Riester Rente Sparplan

Die Riester-Rente bietet Anlegern verschiedene Produktmöglichkeiten, so zum Beispiel einen klassischen Banksparplan sowie einen Fondssparplan. Bei beiden Produkten gibt es jedoch sehr unterschiedliche Konditionen sowie Risikoprofile.

Der für sicherheitsorientierte Kunden gedachte Riester Banksparplan bietet in den meisten Fällen eine variable Grundverzinsung sowie eine Bonusverzinsung. Diese richtet sich nach der Dauer der Ansparzeit und erhöht sich natürlich, je länger der Banksparplan bespart wird. Junge Menschen können so ohne Risiko eine durchschnittliche Rendite von 4-5% p.a. erreichen.

Ganz anders jedoch der Riester Sparplan auf Fondsbasis. Anleger investieren hier, wie der Name schon vermuten lässt, direkt in Investmentfonds. Die Art der Investmentfonds ist natürlich wählbar, trotz dessen sind in jedem Fall Kursschwankungen und Verlustrisiken möglich. Gerade dann, wenn Anleger reine Aktienfonds wählen, können die Schwankungsbreiten sehr groß sein.

Durch den in der Fachsprache als Cost-Average-Effekt bezeichneten Effekt der durchschnittlichen Einkaufspreise können sich Kursschwankungen, insbesondere in den ersten Jahren, aber durchaus positiv auf die gesamte Performance des Fonds auswirken, denn so kaufen Anleger zu niedrigen Preisen ein.

Die zu diesem Zeitpunkt erworbene größere Zahl an Anteilen kann dann an den Kurssteigerungen partizipieren. Um die Verluste in späteren Zeiten zu reduzieren, werden die Fonds kurz vor dem Rentenbeginn in sicherere Rentenfonds umgeschichtet. So wird erreicht, dass die einmal erzielten Kursgewinne nicht mehr verloren gehen können, Verluste sind ebenfalls nur noch gering möglich. Die Rendite von Riester Fondssparplänen kann die von Banksparplänen deutlich übersteigen, je nach Fondsentwicklung sind hier 6-8% p.a. möglich.

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