Riester Rentenversicherung

Die Riester-Rente ist eine in Deutschland gern genutzte Form der privaten Altersvorsorge. Besonders beliebt ist dabei die Riester-Versicherung. Sie stellt eine besondere Form der privaten Rentenversicherung dar und kann sowohl in der verzinslichen als auch in der fondsgebundenen Form abgeschlossen werden.

In beiden Fällen erhalten Versicherte am Ende der vertraglich vereinbarten Laufzeit eine lebenslange Rente ausgezahlt. Deren Höhe richtet sich natürlich zum einen nach den eigenen Einzahlungen, zum anderen aber auch nach den jeweils erhaltenen staatlichen Förderungen. Letztlich ist auch die Rendite, die Ihnen die Versicherung bietet, wichtig. Je höher nämlich die Zins- oder Fondserträge, desto höher wird später auch ihre Rentenzahlung ausfallen. Es ist daher wichtig, die verschiedenen Angebote zur Riester-Versicherung zu vergleichen, um den Abschluss schließlich beim jeweils besten Anbieter tätigen zu können.

Ebenfalls einheitlich sind die wichtigsten Vertragsdaten, die auch bei anderen Riester-Produkten vorhanden sind. So sind beispielsweise Verluste ausgeschlossen, weiterhin darf der Vertrag nicht beliehen oder ererbt werden. Eine Kapitalabfindung am Ende der Laufzeit ist ebenso ausgeschlossen, lediglich 30% Ihres Kapitals kann als Einmalsumme an Sie ausbezahlt werden.

Entscheiden Sie sich für die klassische Form der Riester Versicherung, werden Ihre Prämien verzinslich, zu einem Garantiezins von 2,25-2,75% p.a. angelegt. Weiterhin sind Sie an den von der Versicherung erzielten Überschussanteilen beteiligt. Im Gegensatz hierzu werden Ihre Beiträge in der fondsgebundenen Variante in Investmentfonds angelegt, so dass Sie an deren Entwicklung maßgeblich beteiligt sind. So ist es Ihnen langfristig möglich, deutlich höhere Erträge zu erzielen und die Chancen am Kapital- und Aktienmarkt zu nutzen.

Wenn Sie sich als Anleger für den Abschluss einer Riester-Rente interessieren, haben Sie die sprichwörtliche Qual der Wahl. Nicht nur, dass die Produkte von zahlreichen verschiedenen Banken und Versicherungen angeboten werden, sie haben auch die Wahl zwischen Banksparplänen, Fondssparplänen und Rentenversicherung. Letztere steht sogar in zwei Varianten zur Verfügung: der klassischen verzinslichen Rentenversicherung sowie der fondsgebundenen Rentenversicherung.

Alle Anlageformen der Riester Rente haben dabei ihre Vor- sowie Nachteile. Einheitlich ist jedoch, dass Ihnen als Anleger am Ende der Laufzeit auf jeden Fall Ihr eingezahltes Kapital sowie die erzielten Zulagen zur Verfügung stehen müssen.

Sehr beliebt und häufig abgeschlossen sind dabei die Riester Rentenversicherungen, die natürlich von Versicherungsunternehmen, aber auch von Banken und freien Finanzberatern angeboten werden. In vielen Fällen werden hier ausschließlich die fondsgebundenen Varianten angeboten, da mit ihnen deutlich höhere Erträge zu erzielen sind. Im Vergleich zur konventionellen Rentenversicherung erhalten Sie bei Riester-Verträgen staatliche Zulagen und Steuervorteile, die Auszahlung Ihrer monatlichen Rente ist jedoch erst mit Erreichen des 60. Lebensjahrs möglich.

Auch ist der Vertrag weder beleihbar noch vererbbar, auch das Kapitalwahlrecht ist nicht mehr vorhanden. Dafür wird Guthaben auf Riester-Verträgen nicht bei der Berechnung von Hartz IV herangezogen, auch sind die Verträge pfändungs- und Insolvenzsicher.

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