Die Zinssätze von Tagesgeld bröckeln

Freitag, 17. April 2009

Die Finanzkrise wirkt sich nicht nur auf die Situation der Banken, sondern auch auf zahlreiche andere Branchen aus, die mit Auftragseinbußen zu kämpfen haben. Um Investitionen künftig zu erleichtern, hat die Europäische Zentralbank die Zinssätze seit Herbst 2008 von damals 4,25% auf nunmehr 1,25% gesenkt.

Diese Zinssatzsenkung wirkt sich vor allem auf die Konditionen von Geldanlagen aus. Haben Sie als Festgeldanleger den Vorteil, dass die Zinsen hier zumindest bis zum Ende der Vertragslaufzeit stabil bleiben, sind die Zinssätze auf Tagesgeldkonten variabel. Dies ermächtigt die Banken, die Konditionen bei Leitzinssenkungen jederzeit anzupassen.

Viele Anbieter von Tagesgeld haben mittlerweile davon Gebrauch gemacht und ihre Zinssätze angepasst. Nur noch wenige Banken bieten derzeit Zinsen von mehr als 3% p.a., der Durchschnitt der Tagesgeldverzinsung ist sogar auf unter 2% p.a gesunken.

Wenn Sie nach wie vor hohe Zinsen suchen, sollten Sie einen Tagesgeldvergleich durchführen. Hier kann man binnen wenigen Minuten die derzeitigen Konditionen der Banken vergleichen. Zu beachten ist dabei, dass einige Zinssätze nur für Neukunden gelten, auch Mindest- oder Höchstanlagebeträge müssen mitunter beachtet werden.

Zum Vergleich: Tagesgeld