Anleihen als Alternative zum Festgeld?
21.04.2009
Die Festgeldkonditionen sind aufgrund der starken Leitzinssenkungen der vergangenen Monate ebenfalls stark gesunken. Viele Anleger suchen daher nach Alternativen, die ihnen hohe Renditen und gleichzeitig Sicherheit bieten.
Sehr gefragt sind derzeit Bundeswertpapiere. Deren Konditionen sind jedoch marktnah, so dass die Rendite für den einjährigen Bundesfinanzierungsschatz derzeit unter einem Prozent liegt. Die Alternative könnten Anleihen oder festverzinsliche Wertpapiere sein, die beispielsweise von Banken oder Unternehmen begeben werden. Den Emittenten, also den Herausgebern der Anleihen, dienen diese als alternative Finanzierungsmöglichkeit.
Ebenso wie beim Festgeld werden die Zinssätze auch bei den Anleihen fest vereinbart, sie liegen oft sogar höher als die klassischen Festgeldkonditionen. Ein weiterer Vorteil der Anleihen besteht darin, dass Sie diese während der Laufzeit veräußern können und somit liquide bleiben. Sie sollten allerdings bedenken, dass die Verfügung während der Laufzeit nur zum aktuellen Kurs möglich ist, unter Umständen kann dies Verluste bedeuten.
Ein weiteres Risiko sollten Sie als Anleger zudem nicht unterschätzen: Anleihen sind nicht über den Einlagensicherungsfonds geschützt. Sowohl die Zinsen als auch die Rückzahlung am Ende der Laufzeit erhalten Sie nur dann, wenn der Emittent zwischenzeitlich nicht insolvent geworden ist. In diesem Fall droht Ihnen unter Umständen sogar der Totalverlust (siehe Zertifikate und Anleihen von Lehmann Brothers).
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