Einlagensicherung bei europäischen Kreditinstituten

Donnerstag, 7. Mai 2009

Aufgrund der Finanzkrise sorgen sich viele Sparer um die Sicherheit ihrer Einlagen. Dies ist jedoch in vielen Fällen unbegründet, denn in der EU bestehen gesetzliche Regelungen zur Einlagensicherung, die in Deutschland im so genannten Einlagensicherungs- und Anlegerentschädigungsgesetz umgesetzt worden sind. Hierdurch sind Spareinlagen zu 90% oder maximal 20.000 Euro gesichert.

Im Zuge der Finanzkrise haben Staaten wie Deutschland, Griechenland und Irland im Herbst 2008 sogar angekündigt, die Spareinlagen ihrer Bürger zu 100% zu sichern. Gleichzeitig haben die EU-Minister beschlossen, die Höchstgrenze im Entschädigungsfall ab dem 30.06.2009 auf 50.000 Euro zu erhöhen, auch sollen ab diesem Zeitpunkt 100% der Einlagen garantiert werden. In den Niederlanden hat sich die Regierung sogar auf eine Entschädigung von 100.000 Euro geeinigt. Hiervon sind auch viele deutsche Sparer betroffen, denn niederländische Banken waren und sind auf dem deutschen Markt für Tages- und Festgelder sehr aktiv. Auch in Großbritannien haben die Banken reagiert und sichern nun Einlagen über maximal 50.000 britische Pfund (vorher 35.000 GBP).