Festverzinsliche Wertpapiere als Anlagealternative
Donnerstag, 21. Mai 2009Durch die Finanzkrise hat die Europäische Zentralbank ihre Zinssätze bereits mehrmals in Folge die Leitzinsen reduziert. Dies wirkt sich natürlich auch auf Ihre Anlagekonditionen wie die von Tagesgeld- oder Festgeldkonten aus. Wenn auch Sie wie viele andere Sparer nach Anlagealternativen suchen, können festverzinsliche Wertpapiere eine Alternative sein. Diese werden vom Staat, von Banken und von Wirtschaftsunternehmen begeben, die sich hiermit eine Finanzierungsalternative suchen.
Das Positive an festverzinslichen Wertpapieren ist natürlich deren feste Verzinsung, die sich ähnlich den Festgeldkonten nicht verändern kann. Gleichzeitig wird am Ende der Laufzeit die Rückzahlung zu 100% garantiert. Diese Garantie tritt jedoch nur dann ein, sofern der Emittent, also der Herausgeber, keine Insolvenz anmelden musste.
Die Zinssätze festverzinslicher Wertpapiere sind natürlich auch am Leitzins orientiert. Weiterhin erhalten Anleger aber auch einen so genannten Risikoaufschlag. Er wird gezahlt, da bei diesen Wertpapieren im Insolvenzfall des Emittenten ein mitunter hohes Verlustrisiko besteht. Je geringer dieses Risiko von den Ratingagenturen eingeschätzt wird, desto geringer ist der Aufschlag auf den aktuellen Marktzins. Für Bundeswertpapiere erhalten Anleger daher eine Rendite nahe dem Marktzins, bei Industrieunternehmen können jedoch mitunter hohe Renditen erzielt werden. Auch Bank-Anleihen sind aktuell wieder sehr gefragt.
