Die Gefahren im Onlinebanking reduzieren

Dienstag, 2. Juni 2009

Immer mehr Bankkunden nutzen das Onlinebanking, um hier ihre Kontoumsätze abzurufen und Überweisungen zu tätigen. Um die Banking-Programme der Institute nutzen zu können, benötigen Sie bestimmte Zugangscodes. Diese werden von der Bank per Post an Sie versendet. Zu den Codes gehört neben der PIN-Nummer auch eine Liste von TAN-Nummern.

Um das Onlinebanking sicherer zu machen, nutzen viele Banken bereits das i-TAN-Verfahren, bei dem nur noch eine bestimmte TAN-Nummer für Überweisungen genutzt werden kann. Das vielfach durchgeführte Phishing, bei dem Betrüger durch gefälschte Mails versuchen, an Ihre Zugangsdaten zu kommen, ist damit nahezu nicht mehr möglich.

Um Betrügern noch weniger Chancen auf das Ausspähen Ihrer Daten zu geben, sollten Sie einige Vorsichtsmaßnahmen beachten. So sollten Sie die Internetadresse Ihrer Bank immer selbst eintippen, auf Mails mit einem Link sollte niemals geantwortet werden. Auch ist es ratsam, die PIN-Nummer in regelmäßigen Abständen zu ändern. Dabei sollten keine allgemein zugänglichen Daten genutzt werden, sondern eine sinnlose Aneinanderreihung von Buchstaben und Zahlen. Letztlich ist es auch wichtig, das Onlinebanking nur an Computern durchzuführen, die über eine Firewall oder über Virenschutzprogramme gesichert sind. Im Internetcafé sollte grundsätzlich kein Onlinebanking durchgeführt werden.