Ersparnisse der Deutschen sinken

Dienstag, 23. Juni 2009

Die Deutschen sind ein Volk, das gerne und viel spart. Doch die Finanzkrise hat auch hier ihre Spuren hinterlassen. Lag das Vermögen der Deutschen noch im Sommer 2008 bei etwa 4,6 Billionen Euro, schmolz das Gesamtvermögen auf jetzt nur noch 4,4 Billionen Euro ab. Besonders betroffen ist dabei das Wertpapiervermögen, das im letzten Jahr um etwa 50% gesunken ist.

Nach wie vor setzen die Deutschen bei ihrer Geldanlage dabei vor allem auf Sicherheit. Ein Großteil der Ersparnisse ist daher in Festgeld, Termingeld und Sichteinlagen angelegt, einige Sparer verwahren ihr Geld auch zu Hause im Tresor oder im Schreibtisch. Insgesamt sind so etwa 1,7 Billionen Euro verteilt.

Doch auch die Versicherungen inklusive der betrieblichen Pensionsfonds sowie der Pensionskassen profitieren von der Sparneigung deutscher Haushalte, sie verwalten aktuell ein Vermögen von etwa 1,3 Billionen Euro. Nur ein relativ kleiner Teil, etwa eine halbe Billion Euro, haben deutsche Anleger dabei etwas risikoreicher investiert, dieser Betrag ist in Investmentfonds angelegt.