IBAN und Swift-Code vereinfachen den Zahlungsverkehr
Samstag, 27. Juni 2009Das Europa zusammenwächst, ist nicht nur an den Reisezielen zu bemerken. Immer mehr Deutsche kaufen im Ausland ein, nutzen dort Urlaubsangebote oder besuchen ausgewanderte Freunde und Kollegen. Dazu gehört in vielen Fällen auch, dass Zahlungen ins Europäische Ausland geschickt werden müssen.
Diese Zahlungen werden heute mittels einer standardisierten SEPA-Überweisung ausgeführt. Diese Überweisung, die die bisherige EURO-Überweisung ersetzt, wird wie eine inländische Überweisung behandelt, so dass Zahlungen schnell von einem Konto auf ein anderes übertragen werden können. Auch die Kosten sind mit einer Inlandsüberweisung vergleichbar, die teuren Auslandsgebühren können so gespart werden. Überweisungen sind mittels SEPA sowohl in Länder der EU als auch in die Schweiz, nach Norwegen sowie nach Lichtenstein und Island möglich.
Um eine SEPA-Überweisung ausführen zu können, ist lediglich die IBAN-Nummer sowie der SWIFT-Code des Empfängers notwendig. Die IBAN-Nummer ist dabei eine internationale Bankleitzahl, die aus der Bankleitzahl der eigenen Bank, der persönlichen Kontonummer sowie einer Prüfziffer zusammengesetzt ist. Der Swift-Code hingegen ist die internationale Bankleitzahl. Auf Anfrage stellt die Bank diese Informationen zur Verfügung.
