Geschlossene Immobilienfonds mit schlechteren Prognosen
08.07.2009
Geschlossene Immobilienfonds, die in verschiedene Gewerbeimmobilien wie Bürohäuser oder Einkaufszentren investieren, konnten in den letzten Jahren häufig mit überdurchschnittlichen Erträgen rechnen. Eine Studie von Fondsmedia zur Performance von mehr als 500 geschlossenen Fonds zeigt jedoch, dass diese optimistischen Prognosen für die Zukunft wohl nicht mehr erreicht werden können.
Die Verkaufsprospekte der Fonds zeigen dabei durchschnittlich eine erzielbare Rendite von sechs Prozent. Diese Prognose könnten die Fonds künftig jedoch nur zu etwa 90% erzielen. Dabei zeigt sich auch, dass sich die Finanz- und Wirtschaftskrise, die viele konventionelle Investmentfonds, deren Anlageziele Aktien und festverzinsliche Wertpapiere sind, bereits in die negativen Zahlen stürzte, bei den geschlossenen Fonds noch nicht angekommen ist.
Verluste werden sich erst nach einige Zeit zeigen, denn viele Fonds haben mit ihren Mietern langfristige Verträge geschlossen. Sollten diese jedoch auslaufen und müssen die Konditionen neu vereinbart werden, kann dies aufgrund gesunkener Mieten zu Einbußen der Rendite führen. Auch eventuelle Insolvenzen der Mieter können Schäden verursachen.
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