Vermögend von Finanzkrise stärker betroffen

Mittwoch, 15. Juli 2009

Die Finanzkrise hat viele Anleger, die in Aktien, Zertifikate oder Investmentfonds investiert hatten, schwer getroffen. Verlieren Kleinanleger durchschnittlich einige Tausend Euro, müssen Wohlhabende mit größeren Vermögen durchaus mit Millionenverlusten rechnen. Dabei gilt: Je höher das Vermögen insgesamt, desto höher ist auch der Verlust. Im Jahr 2008 haben Millionäre dabei so viel Geld verloren wie noch nie.

Laut statistischen Angaben haben viele Millionäre im Jahr 2008 etwa ein Fünftel ihres gesamten Vermögens verloren. Die Umfrage, die von Merill Lynch jährlich durchgeführt wird, sank zudem die Zahl der Millionäre um etwa 14,9%. Im Vergleich zum Jahr 2007 sank das gesamte Vermögen dieser Menschen sogar noch mehr, der Verlust liegt bei 19,5%.

De Grund für die teils hohen Verluste ist natürlich die Form der bevorzugten Geldanlage. Viele dieser Menschen haben in Aktien ihrer zum Teil eigenen Unternehmen investiert, wobei der Verlust je nach Anlageform sehr unterschiedlich war. Bei Investments in Immobilien oder andere Sachwerte konnte das Vermögen nahezu konstant gehalten werden, Verluste waren nur gering.