Aktien als Geldanlage weniger gefragt
Donnerstag, 16. Juli 2009Die Deutschen gelten gemeinhin als Volk, das vornehmlich in sicherheitsorientierte Geldanlagen investiert. Daher ist das Sparbuch bei vielen Menschen nach wie vor beliebt, auch Fest- und Termingelder werden vielfach als Geldanlage genutzt.
In den letzten Jahren haben vor allem die Banken und Finanzberater versucht, die Menschen von einer Anlage in Aktien und Investmentfonds als langfristige und hoch rentable Anlageform zu überzeugen. Zwar stieg die Zahl der Menschen, die derartige Investments nutzen, in den vergangenen Jahren stark an, durch die Finanzkrise haben viele Anleger jedoch wieder enorm an Vertrauen verloren. Viele Sparer, die Aktienfonds oder Zertifikate für ihre Altersvorsorge angelegt haben, blicken jetzt auf Verluste von 20-40%.
Daraufhin haben viele Anleger jetzt ihre Fonds und Zertifikate verkauft, um den Rest ihres Vermögens wieder sicher und fest verzinslich anzulegen. Die Sicherheit ist dabei vielfach wieder wichtiger geworden als die eigentliche Rendite, denn durch die historisch niedrigen Leitzinsen ist mit Festgeld und Tagesgeld nur wenig zu verdienen. Trotz dessen werden diese Anlagen verstärkt nachgefragt und abgeschlossen.
