Private Riester Rente
Montag, 10. August 2009Die Altersvorsorge wurde in den letzten Jahren immer wichtiger. Rentenkürzungen, Null-Runden bei den Renten und die Erhöhung des Renteneintrittsalters sorgen zunehmend dafür, dass die späteren Rentner mit deutlich weniger Geld auskommen müssen als heute.
Menschen, die ihren derzeitigen Lebensstandard aufrecht erhalten wollen und die im späteren Leben noch viel vor haben, sollten daher privat vorsorgen. Denn wer möchte nicht im Alter eine Weltreise unternehmen oder die Länder und Leute besuchen, für die im Alltag der Arbeitswelt einfach keine Zeit war.
Wer im Alter all diese Vorzüge nutzen möchte, kann auf eine private Rente nicht verzichten. Sie ist neben der gesetzlichen Absicherung sowie der betrieblichen Altersvorsorge die dritte Säule im deutschen Rentensystem. Und da die ersten beiden Säulen immer kleiner werden, wird sie wichtiger als noch vor zehn Jahren.
Besonders lohnend ist dabei die private Riester-Rente. Sie wurde von der Bundesregierung im Jahr 2005 entwickelt, um die immer größer werdende Rentenlücke, die bei jedem Arbeitnehmer entsteht, ausgleichen zu können. Um die Menschen für die private Riester-Rente zu begeistern, fördert die Regierung den Abschluss derartiger Verträge durch Steuervorteile und staatliche Zulagen.
Allerdings ist es nicht jedem Bürger möglich, einen solchen Riester-Vertrag abzuschließen, dies können nur Versicherte der gesetzlichen Rentenversicherung. Nicht freiwillig Versicherte Selbstständige und Freiberufler können Riester-Produkte nur dann abschließen, wenn der Ehepartner, der unselbstständig beschäftigt ist, sich ebenfalls für einen Riester-Vertrag entscheidet.
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