Versorgungslücke
Dienstag, 1. September 2009Die gesetzliche Rentenversicherung hat bereits seit Jahren große Finanzierungsprobleme. Durch den demografischen Wandel in Deutschland gibt es immer mehr Rentner, die auch aufgrund der hohen Arbeitslosigkeit von immer weniger Arbeitnehmern finanziert werden müssen.
In der Folge musste die Bundesregierung bereits die Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung erhöhen, auch wurde das Nettorentenniveau abgesenkt und das Renteneintrittsalter erhöht. All dies führt dazu, dass die spätere Rente der heute Erwerbstätigen geringer wird. Die Differenz des derzeitigen Verdienstes zur späteren Rente wird in der Fachsprache auch als Versorgungslücke bezeichnet.
Diese Versorgungslücke wurde in den letzten Jahren immer größer und es ist zu erwarten, dass sie noch weiter ansteigen wird. Bereits heute muss ein 30jähriger mit einer Versorgungslücke im Alter von einigen Hundert Euro rechnen, denn die spätere Rente wird wohl sehr gering ausfallen.
Es ist daher notwendig, die eigene Versorgungslücke zu kennen und diese möglichst frühzeitig zu schließen. Wer sich schon in jungen Jahren für den Abschluss einer Rentenversicherung, eines Fondssparplans oder einer Riester-Rente entscheidet, kann mit nur kleinen Beiträgen hohe Kapitalsummen ansparen. Diese Summen können dann im Alter als monatliche Zusatzrente wieder ausgezahlt werden.
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