Alternative Zahlungsmittel der Zukunft

Sonntag, 13. September 2009

Schon heute ist es keine Seltenheit mehr, wenn Menschen im Geschäft, beim Händler oder im Internet mit ec- oder Kreditkarte bezahlen. Die Supermarkt-Kette Penny bietet seit einiger Zeit sogar den Service, dass bei Einkäufen mit der ec-Karte sogar Bargeld verfügt werden kann, und dies vollkommen kostenlos. Lediglich der Betrag wurde auf 200 Euro pro Verfügung begrenzt.

Doch damit nicht genug. Wissenschaftler arbeiten bereits seit Jahren daran, alternative Zahlungsmittel wie beispielsweise das kontaktlose Bezahlen zu forcieren. Bei dieser Bezahl-Variante wird das Bezahl-Gerät nicht mehr in ein hierfür vorgesehenes Gerät eingeführt, um zum Beispiel den Magnetstreifen auszulösen. Vielmehr werden die notwendigen Daten einfach vom Bezahlgerät an das Lesegerät übertragen, was dann den Bezahlvorgang auslöst.

Ebenfalls keine Zukunftsmusik mehr ist das Bezahlen mit dem Handy, das schon heute bei einigen Dienstleistungen möglich ist. So können an manchen Orten zum Beispiel bereits Parkscheine per Handy geordert und bezahlt werden, selbst Fahrkarten oder Konzertkarten werden schon über das Handy-Bezahlsystem angeboten. Die Bezahlung wird im Hintergrund mit einer Einzugsermächtigung über das Girokonto des Handy-Nutzers abgewickelt.
Ein einheitlicher Standard für diese Bezahl-Systeme ist jedoch noch nicht auf dem Markt, so dass sich die breite Einführung wohl noch weiter verzögern wird.