Riester-Rente für Selbständige und Beamte?

Sonntag, 18. Oktober 2009
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Die Riester-Rente ist eine im Jahr 2001 eingeführte Form der privaten Altersvorsorge, welche der Staat durch Zulagen und Steuervorteile fördert. Auf diese Weise soll die sinkende gesetzliche Rente ausgeglichen werden. Gefördert werden sollen in erster Linie die Mitglieder der gesetzlichen Rentenversicherung. Dazu gehören rentenversicherungspflichtige Arbeitnehmer und rentenversicherungspflichtige Selbständige. In den direkt anspruchsberechtigten Personenkreis hat der Gesetzgeber zusätzlich auch Beamte, Soldaten und Richter eingeschlossen. Zu den weiteren Voraussetzungen für einen Anspruch auf Förderung gehört in jedem Fall, dass der Riester-Sparer der unbeschränkten Steuerpflicht in Deutschland unterliegt.

Wie können Selbständige riestern?
Nicht rentenversicherungspflichtige Selbständige und andere nicht direkt förderberechtigte Personen können einen indirekten Förderanspruch haben. Voraussetzung ist, dass der Ehepartner Anspruch auf eine Förderung hat und bereits eine Riester-Rente besitzt bzw. einen Vertrag abschließt. Wenn zu einem späteren Zeitpunkt im Verlauf der Ansparphase die Voraussetzung für eine Förderung entfällt, bleibt der Riester-Rente Vertrag erhalten, kann jedoch nicht weiter bespart werden. Mögliche Gründe wären hier z.B. eine Scheidung oder der Wegfall der rentenversicherungspflichtigen Beschäftigung des Ehepartners.

Welche Förderung erhält man?
Egal ob direkte oder indirekt Förderberechtigung: Zulagen und steuerliche Vorteile unterscheiden sich nicht voneinander. Um die maximale Förderung zu erhalten müssen pro Jahr insgesamt 4% des Brutto-Vorjahreseinkommens in den Vertrag eingezahlt werden. Zieht man von dieser Summe die im Folgenden genannten staatlichen Zulagen ab, ergibt sich der Anteil der durch den Sparer selbst geleistet werden muss.

Für jeden Sparer wird durch den Staat eine Grundzulage in Höhe von 154 Euro im Jahr gezahlt. Darüber hinaus erhält man für jedes nach 2007 geborene Kind eine jährliche Kinderzulage in Höhe von 300 Euro. Bei Kindern die im Jahr 2007 oder früher geboren sind, wird nur eine Kinderzulage von 185 Euro geleistet. Neben der Zulagenförderung, können einige Personen auch durch einen steuerlichen Sonderausgabenabzug bei der Einkommenssteuer profitieren. Dieser Sondererausgabenabzug stellt sicher, dass die eingezahlten Beiträge in jedem Fall von der Einkommensteuer befreit werden. Das spielt allerdings nur in wenigen Fällen eine Rolle. In aller Regel wenn keine Kinder vorhanden sind und / oder ein sehr hohes Einkommen erzielt wird.

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