Verbraucherzentrale fordert Riester Reform

Freitag, 18. Dezember 2009
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Die Bundeszentrale der Verbraucherzentren fordert in einem aktuellen Bericht eine grundlegende Reform der Riester Rente und hat erhebliche Zweifel an der Zukunftsfähigkeit des gegenwärtigen Altersvorsorgesystems.

Das Versorgungsniveau sei nach den Rentenreformen zurückgegangen. Die staatlich geförderten Altersvorsorgemodelle wie Riester- und Rürup Rente seien bislang nicht ausreichend genutzt worden. Maximal die Hälfte der Förderberechtigten habe nach Aussage des VZBV bislang einen Vertrag abgeschlossen.

“Es wird höchste Zeit, die Effektivität und Effizienz der Altersvorsorge auf den Prüfstand zu stellen”, lautet die Initiative von Vorstand Gerd Billen und nimmt die designierte Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen in die Pflicht.

Grund für den Appell der Verbraucherzentren ist der Bericht von Prof. Dr. Andreas Oehler von der Universität Bamberg “Alles Riester? Die Umsetzung der Förderidee in der Praxis”. Das Gutachten stellt zahlreichen Riester Rente Produkten ein schlechtes Zeugnis aus.

Insbesondere bei der Kosten-Transparenz müsse nachgebessert werden. Viele Produkte würden Verbrauchern zu wenig Informationen ausweisen, um einen Preis- Leistungsvergleich durchführen zu können. Der Mangel an Transparenz würde auch einen funktionierenden Preis- und Qualitätswettbewerb unter den Anbietern verhindern.

Um Verbraucher vor Fehlentscheidungen zu bewahren und zukunftsfähigen Vorsorgeprodukten zum Durchbruch zu verhelfen, fordert der vzbv eine Stärkung der anbieterunabhängigen Beratung.

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