Krankenkassen ohne Zusatzbeitrag
02.02.2010
Bereits seit Wochen spekulieren zahlreiche Branchenkenner über Zusatzbeiträge der gesetzlichen Krankenkassen. Acht gesetzliche Krankenkassen haben diese bereits öffentlich angekündigt. Zu ihnen gehört als größter Vertreter auch die DAK.
Angesichts des Defizits zahlreicher weiterer Kassen, wird es bei diesen acht Kassen nicht bleiben. Doch wie sollten Versicherte nun auf diese Entwicklung reagieren? Jeder Fünfte will zu einer anderen Krankenkasse wechseln, sollte seine Kasse Zusatzbeiträge erheben. Dies ergab eine im Auftrag der Direktkrankenkasse BIG direkt gesund durchgeführte repräsentative forsa-Umfrage unter gesetzlich Krankenversicherten.
Unklar ist bislang jedoch, welche Kassen tatsächlich folgen werden. Auch der Zeitpunkt, ab welchem die Beträge eingezogen werden, ist derzeit noch weitgehend unklar. Die Stiftung Warentest hat nachgefragt und mittlerweile haben mehr als 50 Kassen bestätigt, dass sie in 2010 keinen Zusatzbeitrag erheben wollen.
Aufgrund der Erhebung der Zusatzbeiträge besteht für die Versicherten ein Sonderkündigungsrecht. Beachten sollten Verbraucher bei einem Wechsel allerdings, dass ein Wechsel auch eine Bindung an die neue Kasse für einen Zeitraum von 18 Monaten bedeutet.
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