Erben und Vererben im Zeichen von Krise und Globalisierung

Montag, 8. März 2010
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Die demografische Entwicklung bestimmt viele Bereiche des täglichen Lebens. Wir alle werden älter, die Geburtenrate sinkt permanent – die Probleme für Gesundheit und Pflege werden mit Sicherheit nicht geringer. Auch die Globalisierung ist sicherlich nicht aufzuhalten. So werden wirtschaftliche Systeme und soziale Netze auf eine harte Bewährungsprobe gestellt.

Die Generation der heut 50- bis 65-jährigen kann noch von der Arbeit ihrer Eltern und Großeltern profitieren. Nach zwei Weltkriegen hat die Kriegsgeneration ein „Wirtschaftswunder“ auf die Beine gestellt, das seinesgleichen sucht. Der Indikator ist die Sparquote, die von 3,2 Prozent im Jahr 1950 auf stolze 11,2 Prozent im Jahr 2009 gestiegen ist. Doch die „nachrückenden“ Erben können nicht mit hohen Vererbungen rechnen.

Man kann heute nicht mit Sicherheit sagen, ob und wie viel vererbt werden kann. Einer Umfrage der BHW-Bausparkasse zufolge haben mehr als 40 Prozent der Befragten über 60 Jahre gesagt, sie hätten nichts mehr zu vererben. Altersvorsorge und Pflegekosten zehren das Vermögen kontinuierlich auf. Hinzu kommt, dass die Deutschen gar keine eifrigen „Häuslebauer“ sind. Nicht einmal 50 Prozent der Deutschen besitzen eine Immobilie, also gibt es nur wenige Immobilienerben.

Die Riester-Rente ist aus all diesen Gründen ein wichtiger Baustein zur Altersvorsorge. Eigeninitiative wird gefördert, denn die selbst genutzte Immobilie wird in die Riesterförderung einbezogen. Auch können nahe Verwandte eine Immobilie ohne Steuern erben, wenn sie Haus oder Wohnung als Hauptwohnsitz nutzen.

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