Unterschiede bei den Risikolebensversicherungen

Montag, 3. Mai 2010
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Wer eine Risikolebensversicherung abschließen möchte, sollte vorab einen eingehenden Vergleich der Angebote durchführen. Denn der Anbieter mit den höchsten Forderungen möchte rund doppelt so hohe Beiträge haben, wie derjenige, mit den geringsten Preisen. Auf das Jahr gesehen ergeben sich so einige Hundert Euro Unterschied.

Als Beispiel: Ein Mann mit 27 Jahren zahlt beim günstigsten Anbieter 177 Euro pro Jahr, wenn sich die Versicherung auf eine Summe von 150.000 Euro beläuft. Beim Anbieter mit den höchsten Preisen sind es aber 634 Euro pro Jahr. Die besten Anbieter sind laut „Finanztest“ CosmosDirect, Neckermann, Ontos sowie Ergo Direkt. Allerdings kann auch keine pauschale Aussage getroffen werden, denn am Ende muss im Einzelfall über das beste Angebot entschieden werden. In der Regel zahlt eine Frau einen geringeren Beitrag als ein Mann, Nichtraucher und jüngere Kunden können ebenfalls mit niedrigeren Beiträgen rechnen. Eine persönliche Analyse ist daher empfehlenswert.

Zum Themen-Special: Kapital-Lebensversicherung

Die Unterschiede bei den Preisen für Raucher und Nichtraucher sind übrigens besonders gravierend. Ein Raucher im Alter von 34 Jahren zahlt bei dem billigsten Anbieter 489 Euro im Jahr bei oben genannter Versicherungssumme. Er muss 266 Euro mehr zahlen, als ein Nichtraucher gleichen Alters.

Für den Abschluss der Risikolebensversicherung muss auch ein Gesundheitsfragebogen ausgefüllt werden. Fällt dieser nicht zur Zufriedenheit des Versicherers aus, erhebt er ebenfalls höhere Beiträge. Für junge Kunden ist daher ratsam, dass sie einen Vertrag mit der so genannten Nachversicherungsgarantie abschließen. So können sie später die Versicherungssumme erhöhen und das ohne neue Gesundheitsprüfung.

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