Mitgliederzahlen bei Innungskrankenkassen steigen

Donnerstag, 6. Mai 2010
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Die Innungskrankenkassen, kurz IKK, erheben in diesem Jahr keine Zusatzbeiträge und können sich so über einen vermehrten Zuwachs an Mitgliedern freuen. Die verschiedenen IKK haben bislang über zehntausend neue Versicherte begrüßen dürfen und rechnen damit, dass die Zahlen weiter steigen.

So auch bei der größten IKK überhaupt, der IKK classic. Sie ist aus einem Zusammenschluss der IKK Baden-Württemberg, der IKK Hessen, der IKK Sachsen sowie der IKK Thüringen entstanden. Sie zählt bisher rund 1,8 Millionen Mitglieder. In den ersten beiden Wochen des Monats März konnten sie so viele Neuanträge annehmen, wie im gesamten Vormonat. Ebenso sieht es bei der Signal Iduna IKK aus. Hier konnten mehr als viermal so viele Anfragen wie sonst üblich gezählt werden.

Die IKK Brandenburg und Berlin ist ebenfalls hoch erfreut. Denn sie haben bisher mehr als 3500 Anträge zur Aufnahme erhalten. Im Vergleich zum ersten Quartal des Vorjahres war das ein Zuwachs von fast dreiviertel. Der Grund dafür sind auch hier die Zusatzbeiträge, die für viele Menschen eine nicht unerhebliche Belastung darstellen.

Die BIG direkt gesund wirbt ebenfalls mit den nicht erhobenen zusätzlichen Beiträgen und kann daher ein Plus an Mitgliedern verzeichnen. Die Direktkrankenkasse ist bundesweit geöffnet und verschickt etwa 3000 Pakete für die Information potentieller neuer Versicherter pro Woche.

Seit dem Beginn des Jahres 2010 kann die IKK gesund plus rund 6000 neue Versicherte zählen, momentan sind es sogar mehr als 1000 neue Mitglieder pro Woche, laut Aussagen des Vorstandes.

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