Entwicklung der Wohn-Riester Rente

Samstag, 8. Mai 2010
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Im vergangenen Jahr wurden rund 300.000 so genannte Wohn-Riester Verträge abgeschlossen. Allerdings sind die finanziellen Zusammenhänge der Eigenheimrente nicht ganz leicht zu durchschauen – ein Grund, warum einige Menschen von Vornherein auf eine Förderung verzichten.

Immobilienfinanzierung mit staatlicher Förderung: Wohn Riester

Wer den Kauf oder Bau einer Immobilie plant, ist mit dem Abschluss eines Wohn-Riester Vertrages durchaus gut beraten. Doch auch diejenigen, die sich noch nicht sicher sind und den Erwerb von Wohneigentum noch etwas auf die lange Bank schieben wollen, sollten einen solchen Vertrag ins Auge fassen. Sie können damit das geforderte Eigenkapital aufbauen. Der Vertrag kann auch genutzt werden, damit Hausbesitzer mit Eintritt in das Rentenalter einen Kredit auf ihr Eigentum ablösen können.

Am meisten profitieren übrigens Familien mit Kindern vom Wohn-Riester Vertrag, denn die Kinderzulage bekommen sie gewährt, was die Förderung erhöht. Besserverdienende bekommen steuerliche Vorteile, denn die Ausgaben für das Riestern werden als Sonderausgaben angerechnet. Gefördert wird allerdings nur der Erwerb von selbst genutztem Wohneigentum. Eine Modernisierung oder eine Sanierung ist nicht förderungsfähig.

Bis zum 68. Lebensjahr muss das Riesterdarlehen vollständig getilgt sein. Danach wird es besteuert, und zwar wird diese Besteuerung als nachgelagert bezeichnet. Das heißt, dass die Ansparphase steuerfrei ist.

Steuern fallen erst mit Eintritt in das Rentenalter an. Ist die Immobilie abbezahlt, sollte das übrige Geld angelegt werden. Sie können so die Steuern auf einen Schlag tilgen und bekommen sogar einen Rabatt von 30 Prozent. Die Zahlung ist auch in Raten bis zum 85. Lebensjahr möglich. Übrigens fördert Wohn-Riester auch den Erwerb von Wohneigentum im EU-Ausland.

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