SpardaGold: Sparda-Bank Hamburg zahlt Zinsen in Goldmünzen
Samstag, 22. Mai 2010Die Finanz- und Wirtschaftskrise, die Hilfen für die gefährdeten Länder der europäischen Union und die Unterstützung für die Banken – all das treibt die deutschen Schulden in beängstigende Höhen. Ob eine derartig hohe Verschuldung nur mit Sparmaßnahmen zu handhaben ist, bleibt zweifelhaft. Die Angst vor einer Inflation greift um sich.
Für den Vorsitzenden der Sparda-Bank Hamburg, Dr. Heinz Wings, ist die Inflation der “Taschendieb des kleinen Mannes”. Wird das Geld entwertet, so werden die Produkte des täglichen Lebens von Tag zu Tag teurer. Vermögen sollte deshalb verstärkt in Sachwerten angelegt werden. Zum 1. Juni 2009 hat die Sparda-Bank Hamburg das “SpardaGold“-Konto im Angebot. Der aktuelle Zinssatz liegt bei 1,5 Prozent. Die Zinsen werden zum Jahresende ausgezahlt, und das in reinem Gold. Im Jahr der Fußballweltmeisterschaft in Südafrika gibt es Zinsen in Form des Kruger Rand.
Die Edelmetalle garantieren “perfekte Wertstabilität über Jahrtausende hinweg”, versichert Wings. Ein gutes Beispiel sind die berühmten 30 Silberlinge, der Judaslohn vor rund 2000 Jahren. Damit konnte man sich damals einen Esel kaufen. Nach Expertenberechnungen wären die Silbermünzen heute rund 10.000 Euro wert, der Preis für einen Kleinwagen. Mit dem neuen Gold-Konto kann diese Stabilität bei größter Sicherheit genutzt werden: Die Goldmünzen könne entweder zu Hause oder aber im Tresor der Sparda-Bank aufgehoben werden.
