GLS-Bank: Nachhaltige Geldanlage

Dienstag, 25. Mai 2010
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Immer mehr Kunden legen ihr Geld bei der GLS-Bank an. Die Anleger wollen Ökonomie, Ökologie und soziales Engagement unter den berühmten Hut bringen. Die Überzeugung, dass Geld kein Selbstzweck ist, sondern für die Bedürfnisse der Menschen da sein soll, ist grundsätzliche Geschäftsstrategie der GLS Bank. Zusätzlich zu den finanziellen Vorteilen sollen Sinn und Transparenz die Grundlagen jeder Geschäftstätigkeit sein.

Das Konzept geht auf. Im vergangenen Jahr legten 11.000 neue Kunden Geld bei der GLS Bank an. Damit konnte die Bank Ende 2009 rund 73.000 Kunden aufweisen, die ihr Geld “sinnvoll und sicher“ anlegen wollen. Das Geschäftsvolumen der Bank konnte innerhalb von nur zwei Jahren fast verdoppelt werden. Der Einlagenbereich wuchs um 37 Prozent, die Kundenkredite um 127 Prozent, das Eigenkapital konnte auf 67,5 Millionen Euro gesteigert werden.

Beispiele für Projekte der GLS Bank sind die “Global Alliance for Banking on Values”. Zusammen mit elf großen internationalen Nachhaltigkeitsbanken verfolgt der Zusammenschluss das Ziel, Grundlagen für einen allgemeinen nachhaltigen Finanzmarkt voranzutreiben. Bei den Beteiligungen können Anleger nun in den Bio-Bodenfonds investieren. Mit diesem Fonds sollen Flächen dauerhaft für ökologische Land- und Forstwirtschaft bereitgestellt werden. Auch in der Solartechnik ist die GLS Bank aktiv. Im Dezember 2009 wurden drei Photovoltaik-Kraftwerke in Sachsen und Thüringen eröffnet.

Auch 2010 rechnet man mit weiteren Nachfragen und Zuwächsen. Bereits bis Ende Januar konnte das Volumen um fünf Prozent gesteigert werden.

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