Boom bei Schönheitsoperationen

Donnerstag, 1. Juli 2010

Etwa 470.000 Schönheitsoperationen pro Jahr, das ist die stattliche Bilanz der Deutschen, unterstützt durch den Traum von ewiger Schönheit und Attraktivität. Brustvergrößerungen, Hautstraffungen oder Fettabsaugen sind nur einige der Wünsche für ein perfektes Aussehen. Oft wird das gesundheitliche Risiko bei solchen Operationen aber schlicht ignoriert, denn bei etwa 20 Prozent der Eingriffe treten Komplikationen auf wie Infektionen, Gefäßerkrankungen oder Kreislaufzusammenbrüche.

Etwa jeder sechste Deutsche würde eine Schönheitsoperation machen lassen – ungeachtet des gesundheitlichen Risikos, denn jede Operation birgt immer auch ein Restrisiko. Endzündete Wunden und Infektionen sind noch das kleinere Problem, enttäuschte Erwartungen zu heilen dagegen ist weit schwieriger, wenn das Ergebnis anders aussieht als erhofft.

Aber nicht nur der Markt der plastischen Chirurgie boomt. Vor allem Piercings und Tätowierungen sind bei jungen Menschen sehr angesagt. 35 Prozent der jungen Frauen zwischen 14 und 24 tragen ein Piercing in Bauchnabel, Nase oder Zunge, ohne dabei aber die gesundheitlichen Risiken zu kennen. Und auch Tätowierungen sind nicht ungefährlich, obwohl jeder Vierte in der Altersgruppe zwischen 25 und 34 Jahren eine trägt.

Sowohl bei Piercings als auch bei Tätowierungen liegt die größte Gefahr immer wieder in Infektionen durch nicht sachgerecht durchgeführte Arbeit. In jedem Fall sei ein fundiertes Beratungsgespräch notwendig, bevor man sich ein Piercing oder eine Tätowierung stechen lasse, so die Gesundheitsexperten beim Deutschen Ring. Keinesfalls dürfe eine solche Entscheidung aus einer einfachen Laune heraus getroffen werden.

Der Deutsche Ring hat seinen Sitz in Hamburg und ist einer der leistungsstärksten und erfolgreichsten Anbieter von Krankenvollversicherungen und Zusatzversicherungen am deutschen Markt.