Hitze und Dämmung in Dachgeschosswohnungen

Montag, 16. August 2010

Des einen Freud ist des anderen Leid – so schön hochsommerliche Temperaturen sind, für die Bewohner von schlecht gedämmten Dachwohnungen können sie zur Qual werden. Manch einen Bewohner hat die Hitze schon in den kühleren Keller vertrieben – sofern dieser bewohnbar ist.

Passiver Hitzeschutz kann helfen, der Überhitzung in Dachgeschosswohnungen entgegen zu wirken. Benötigt wird dafür eine Dämmung, die Materialien mit hoher Wärmespeicherkapazität und hohem Flächengewicht kombiniert. Pflanzliche Dämmstoffe sind dafür besonders zu empfehlen, wie zum Beispiel Holzfaserdämmplatten oder Zellulose-Produkte. Diese Dämmung hilft, die Temperaturen auch an heißen Tagen im angenehmen Bereich zu halten.

Zum Themen-Special: Baufinanzierung

Am frühen Morgen oder während der Nacht wird die tagsüber gespeicherte Wärme nur noch nach draußen gelüftet, damit die Wärmespeicherkapazität am Tag wieder genutzt werden kann. Auch Jalousien an den Außenseiten von Dachfenstern helfen, die Wärme außerhalb der Wohnung zu halten.

In der Regel ist eine nicht ausreichende Dämmung die Ursache für die Überhitzung der Dachgeschosswohnung. Auch das Fehlen von Mauerwerk oder Beton oder die Verwendung von Dämmmaterial mit geringem Flächengewicht kann der Grund sein.

Die Verbraucherzentrale Sachsen bietet Hilfe bei der persönlichen Energieberatung an. Außer einer telefonischen Hotline kann ein Termin für eine persönliche Energieberatung vereinbart werden. Pro 30 Minuten fallen Kosten in Höhe von 5 Euro an. Auch ein Termin vor Ort kann ausgemacht werden, bei dem das Energieproblem begutachtet wird und eine individuelle Lösung ausgearbeitet wird. Die Kosten hierfür liegen bei 45 Euro.