Verbraucherzentralen beraten beim Wechsel in die private Krankenversicherung
Donnerstag, 19. August 2010Immer neue Informationen zur Gesundheitsreform verunsichern dieser Tage die Verbraucher. So hat die Verbraucherzentrale Sachsen einen wachsenden Anstieg der Nachfrage zum Thema Pro und Contra der privaten Krankenversicherung zu verzeichnen. Zentraler Kern – die Entscheidung, ob man zukünftig besser gesetzlich oder privat krankenversichert ist.
Dabei lässt sich diese Frage nur Berücksichtigung der individuellen Umstände beurteilen. Mit einer kontinuierlichen Steigerung der Versicherungsbeiträge ist der Versicherte in beiden Systemen konfrontiert. Ein Wechsel in die Private aufgrund dauerhaft niedriger Beiträge dürfte damit keine sinnvolle Entscheidung sein.
Wichtige Zusatzleistungen: Private Krankenzusatzversicherung
Viele Senioren können die hohen Versicherungsbeiträge ihrer privaten Krankenkassen im Alter kaum noch aufbringen, können dann aber nicht mehr zurück in die gesetzliche Kasse. Als Lösung bleibt dann nur noch, die tarifliche Leistung zu verringern. Kommt ein Wechsel allerdings wegen der besseren medizinischen Behandlung in Frage, dann sollte man sich in jedem Fall vorher umfassend über den genauen Leistungskatalog informieren.
Top-Krankenversicherungsschutz: Private Krankenversicherung
Auch in den Privaten wird heute nicht mehr so großzügig jede Behandlung erstattet, wie es noch vor zehn Jahren der Fall war. Häufiger Streitpunkt – welche Leistung ist medizinisch notwendig, welche nicht. Und einige Leistungen werden sogar von der gesetzlichen Kasse standardmäßig übernommen, von der privaten aber nicht zwingend. Beispielhaft zu nennen sind hier vor allem die Kosten für eine Haushaltshilfe oder für Eltern-Kind-Kuren. Ein persönlicher Beratungstermin in der Verbraucherzentrale Sachsen kann helfen, hier die richtige Entscheidung zu treffen.
