E-Postbrief: Offizieller Briefversand via Internet
Montag, 30. August 2010Seit Mitte Juli 2010 ist er am Start – der neue E-Postbrief der Deutschen Post. Eine neue Art des Briefversands auf dem Onlineweg, mit dem Verbraucher, Unternehmen und Verwaltungen Inhalte per E-Mail verschicken können, die sicher, nachweisbar und verbindlich sind. Wie aber funktioniert der neue E-Postbrief?
Zunächst einmal muss sich der Nutzer unter www.epost.de anmelden und bei einer Postfiliale mit dem Personalausweis identifizieren. Dann wird ein elektronisches Postfach entsprechend einer herkömmlichen E-Mail-Adresse eröffnet. Mit diesem Postfach werden elektronische Schreiben empfangen und versendet. Im Unterschied zur herkömmlichen E-Mail ist durch die Identifizierung bei der Post sichergestellt, dass das Postfach auch tatsächlich zu Max Mustermann gehört.
Ist der Empfänger noch nicht registriert, kann trotzdem ein E-Postbrief versendet werden. Er wird dann von der Post ausgedruckt und dem Empfänger als normale Post zugestellt.
Selbst Briefe, deren Empfang quittiert werden muss, können so versendet werden. Ein elektronischer Brief wird dann über den Knopf „Als Einschreiben“ verschickt. Mit der Zustellung des Briefes an den Empfänger erhält man einen Rückschein zur Information. Eine Unterschrift dagegen wird durch das Anhängen einer elektronischen Signatur geleistet.
Der E-Postbrief ist eine sichere Sache, denn bei der Anmeldung des Nutzers wird die Authentizität durch den Benutzernamen und das Passwort geprüft, beim Versand durch eine Handy-TAN. Dies ist ein einmaliges Passwort, das an das Mobiltelefon des Nutzers geschickt wird um damit die gewünschte Transaktion durchzuführen.
Mehrkosten fallen durch das neue Verfahren nicht an, sie entsprechen dem herkömmlichen Postversand. Der Sender richtet sich dazu ein Guthabenkonto ein, das per Lastschrift, Kreditkarte oder giropay aufgeladen wird.
