Altersvorsorge bei Frauen

Samstag, 4. September 2010

Frauen fehlt es an Selbstbewusstsein, wenn es um finanzielle Entscheidungen geht. Ein überraschendes Ergebnis, das eine repräsentative Forsa-Umfrage im Auftrag der HanseMerkur Versicherungsgruppe ans Licht brachte.

Danach glauben 21 Prozent der Frauen, die in einer Partnerschaft leben, dass ihr Partner in Sachen Altersvorsorge besser informiert ist. Entsprechend werden finanziellen Entscheidungen zur Altersvorsorge von vielen Frauen immer wieder verschoben, weil sie sich kein fundiertes Urteil zutrauen. Dabei machen Baby- und Erziehungspausen die Altersvorsorge für Frauen besonders wichtig, denn dadurch haben sie einen niedrigeren gesetzlichen Rentenanspruch als die Männer.

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Obwohl viele Frauen mit schlechtem Gewissen an die fehlende Altersvorsorge denken, kümmern sie sich nicht ausreichend darum. Der Grund liegt bei über 60 Prozent in einem zu geringen Einkommen, denn Frauen verdienen in Deutschland im Durchschnitt etwa 20 Prozent weniger als die Männer.

Diese Mischung aus geringem Einkommen und mangelndem Selbstbewusstsein bei Finanzfragen führt zu dem fatalen Ergebnis, das Frauen direkt in die Versorgungslücke treibt. Ein Problem, für das es nur eine Lösung gibt – den frühzeitigen Beginn mit der Altersvorsorge und die genaue Information über die Möglichkeiten.

Tipps für den vernünftigen Umgang mit der Altersvorsorge gibt die HanseMerkur auch. So macht es Sinn, sich einmal pro Woche intensiv mit dem eigenen Konto zu beschäftigen, um ein Gefühl für Einnahmen und Ausgaben zu bekommen. Ein Ordner „Mein Vermögen“ hilft, alle Informationen, Fragen und Wünsche zum Thema „Altersvorsorge“ zu sammeln. Auch die Diskussion unter Freundinnen hilft weiter mit Fragen wie man im Alter leben möchte und ob die heutige Rente dafür ausreicht. Auch sollte man bei der nächsten Gehaltserhöhung gleich einen Teil in die Vorsorge investieren.