Handy im Ausland: Hohe Gebühren für Telefonate im Urlaub

Dienstag, 19. Juli 2011
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Sommerzeit ist Reisezeit – und jetzt zieht es wieder unzählige Reisende ins Ausland, denn die Deutschen gelten weiterhin als Reiseweltmeister.

Mit Smartphone und Handy bewaffnet, schickt man einen ersten Urlaubsgruß nach Hause – und erlebt später eine böse Überraschung. Denn solche Urlaubsgrüße schlagen schnell mit horrenden Kosten zu Buche! Damit die monatliche Handyrechnung nicht zum persönlichen Waterloo wird, sollten Sie vorher einige Regeln beachten.

Spitzenreiter USA – Bei den Handykosten
Eine aktuelle Analyse von Stiftung Warentest brachte es ans Licht – die Preise für Telefonate und E-Mailversand aus dem Ausland variieren enorm. Innerhalb der Europäischen Union sind Reisende geschützt – seit dem 01. Juli 2011 kosten Gespräche mit dem Handy aus dem Ausland maximal 41 Cent pro Minute. Horrenden Rechnungen durch den Versand von E-Mails wird ebenfalls ein Riegel vorgeschoben – bei 59,50 Euro wird der Datenfluss automatisch beendet.
Doch außerhalb der EU wird das Handy schnell zur Kostenfalle. Die Vereinigten Staaten von Amerika dürften hier an der unrühmlichen Spitze stehen. Die Anbieter dürfen hier ohne Grenzen abzocken, ein Gespräch wird mit bis zu 2,99 Euro angesetzt – pro Minute, versteht sich.

Bevor es teuer wird – Ein Vergleich schafft Abhilfe
Damit Ihre Handyrechnung auch im Urlaub überschaubar bleibt, sollten Sie vorab bei Ihrem Anbieter erfragen, wie sich die Kosten für Ihren Tarif gestalten. Im Zweifel kann ein Auslandstarif vor unerwünschten Überraschungen schützen. Auch ein ausländischer Anbieter aus Ihrem Urlaubsland kann sinnvoll sein, Ihre Ausgaben im Rahmen zu halten.

Möchten Sie ganz sicher gehen, ist auch das kein Problem – die gute alte Postkarte hat noch lange nicht ausgedient! Sie ist billiger als die E-Mail vom Handy – und so mancher Daheimgebliebene freut sich über die Post aus dem Urlaubsort!

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