Geldanlage 2013: Lohnende Trends und spannende Prognosen

Dienstag, 22. Januar 2013
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Auch 2013 gilt angesichts welt- und EU-wirtschaftlich bewegter Zeiten: sicher ist sicher. Laut einer vom Bundesverband Deutscher Banken (BdB) beauftragten Studie zählen:

  • die Tages- und Festgeldanlage sowie
  • die Investition in Immobilien

nach wie vor bei den Privatkunden zu den beliebtesten Anlageformen. Aktien und andere börsenabhängige Investments werden gemäß aktueller Prognosen im Jahr 2013 eher von Menschen genutzt, die eine überdurchschnittlich hohe Risikobereitschaft zeigen.

Tages- und Festgeld: niedrige, aber sichere Renditen

Aufgrund des niedrigen Leitzinses und der weiterhin krisenhaften Stimmung am europäischen Geldmarkt erwirtschaften Tages- und Festgeldanlagen derzeit nur sehr niedrige Renditen, die dennoch von Anbieter zu Anbieter variieren. Insbesondere Direkt- bzw. Onlinebanken bieten in diesem Jahr in Regel bessere Tages- und Festgeldzinsen als traditionelle Sparkassen und Banken. Überaus lukrative Angebote sind zumeist Neukunden vorbehalten. Vor der Inanspruchnahme solcher Angebote sollten jedoch die Bedingungen der Tages- und Festgeldanlage genau geprüft werden. Oftmals verringert der Tagesgeldzinssatz schon nach einem vergleichsweise kurzen Zeitraum und ist nicht selten mit entsprechend höheren Kontoführungsgebühren verbunden. Beim Festgeld sind darüber hinaus die Kündigungsbedingungen zu beachten. Eine vorzeitige Beendigung der Festgeldanlage geht meist mit hohen Zinsverlusten und Kosten einher.

Der passende Zeitpunkt für eine Investition in Immobilien

Während der niedrige Leitzins den Sparzins drückt, sorgt er im Gegenzug weiterhin für historisch niedrige Immobilienkreditkosten. Im Zusammenspiel mit der steigenden Nachfrage nach Immobilien in Großstädten und wirtschaftlichen Ballungsgebieten, zeigt sich die Investition in Immobilien 2013 durchaus lohnenswert. Doch auch hier sollten Sie unbedingt nachrechnen. Nicht jeder Immobilienkauf lohnt sich. Die Mieteinnahmen reichen nicht immer für Rücklagen, Kreditzinsen und -tilgung. Das Risiko der Mietausfälle sowie die Steuerbelastung sind ebenfalls zu bedenken. Greifen Sie somit nur bei einem Immobilienangebot zu, dessen Renditeerwartung entsprechend realistisch und hoch eingeschätzt wird. Selbstgenutzte Immobilien bergen im Vergleich eher geringe finanzielle Risiken und erweisen sich 2013 angesichts der immer höheren Mietkosten als durchaus lukrativ.

Mut zum Risiko: Aktien

Nur wer auf Geld verzichten kann, sollte laut Finanzexperten 2013 in Aktien investieren. Zu unsicher erscheinen die finanzpolitischen Diskussionen um Rettungsschirme und Staatsschulden. Neben den bestehenden Fragezeichen in der europäischen Wirtschaft ist auch weltwirtschaftlich zunächst kaum mit einer Entspannung der zahlreichen Finanzfragen zu rechnen. Ein Umstand, der einerseits für ein hohes Risiko, aber andererseits auch für überraschende Gewinne im Börsengeschäft sorgen kann.

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