Sparquote: Deutsche Jugendliche sind sparsam

Sonntag, 6. Oktober 2013
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Laut einer aktuellen Umfrage sparen Jugendliche dreimal so viel wie die privaten Haushalte. Mit einer Sparquote von 28 Prozent ist die Sparsamkeit unter den 14 bis 25jährigen erstaunlich hoch. Fast jeder vierte Euro wandert auf das Sparbuch oder in andere Geldanlageformen.

Die Sparstrategien der Jugendlichen
Mit Taschengeld, Ausbildungslohn und Nebenjobs verfügen junge Männer und Frauen über durchschnittlich 467 Euro pro Monat. Zwischen 100 und 150 Euro legen die meisten Jugendlichen auf ihre persönliche hohe Kante.
Als Sparstrategie wählen 65 Prozent der Jugendlichen das klassische Sparbuch als Anlageform ihrer Wahl. Danach erst folgen Tagesgeldkonto und Bausparvertrag mit 38 bzw. 23 Prozent. In Lebensversicherungen, Aktien und Fonds investieren die wenigsten (unter 10 Prozent). Das Sparmodell der Riester-Rente nutzen derzeit 13 Prozent. Zu den Sparzielen gehören neben Führerschein, Auto und Urlaubsreisen für jeden vierten Jugendlichen auch die Ausbildung. Fast jeder fünfte, junge Sparer spart für das Alter.

10 Spartipps für Jugendliche
Neben dem herkömmlichen Sparbuch und dem Zurücklegen des Taschengeldes, zeigen die folgendenTipps weitere Sparmöglichkeiten für Jugendliche auf:
1. Spartipp: Ermäßigungen für Jugendliche nutzen
Junge Menschen sollten stets ihren Schüler-, Azubi-, Studenten-, Bufdi-, FSJler oder FÖJler Ausweis dabei haben. Dieser bringt beispielsweise im Schwimmbad, Theater oder Kino lohnenswerte Vergünstigungen.

2. Spartipp: Preise vergleichen
Nach Schnäppchen Ausschau halten, Preise vergleichen und nicht die erstbesten Angebote wahrzunehmen, spart bei vielen Anschaffungen bares Geld.

3. Gebraucht statt neu, teilen statt besitzen
Von gebrauchten Notebooks in Onlineshops bis hin zu modischen Highlights aus dem Second-Hand-Shops lassen sich verschiedenste Waren auch gebraucht und somit kostengünstiger kaufen. Das Ausleihen von Büchern, DVD’s oder sogar Kleidungsstücken ist ebenfalls eine spannende Möglichkeit Geld zu sparen und wird in vielen Großstädten oder via Internet organisiert.

4. Vermögenswirksame Leistungen nutzen
Wer schon in jungen Jahren für die Rente vorsorgen möchte und sich bereits in einem Ausbildungs- bzw. Arbeitsverhältnis befindet, kann die sogenannten vermögenswirksamen Leistungen dafür nutzen. Neben einer eigenen Spareinlage, gibt der Arbeitgeber bei dieser Vorsorgeform bis zu 40 Euro monatlich dazu. Für Bausparverträge sind ebenfalls Zulagen seitens des deutschen Staates möglich, wenn junge Sparer eine bestimmte Einkommensgrenze nicht erreichen.

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