Lettland verstaatlicht Parex-Bank im Zuge der Finanzkrise
Montag, 10. November 2008Mit einer symbolischen Summe von etwa 3 Euro hat die lettische Regierung laut Medienberichten die zweitgrößte Bank Lettlands verstaatlicht. Der lettische Ministerpräsident Ivars Godmanis erklärte, der Schritt sei zur Stabilisierung des Bankensystems unumgänglich gewesen.
Der lettische Staat habe 51 Prozent der Bankanteile für einen symbolischen Kaufpreis von jeweils einem Lat (ca. 1,41 Euro) von den beiden Großaktionären Valery Kargin und Vladimir Krasovitskyan übernommen. Die Parex Bank ist auch im deutschen Markt aktiv und bietet deutschen Kunden Girokonten, Festgelder sowie Kreditkarten.
