Bauspardarlehen

Die meisten Bausparer schließen einen Bausparvertrag vor allem aus dem Grunde ab, um später ein zinsgünstiges Bauspardarlehen erhalten zu können, dass sie im Rahmen einer Baufinanzierung nutzen können. Das Bauspardarlehen zeichnet sich vor allem durch zwei Vorteile aus. Zum einen liegt der Darlehenszinssatz in der Regel 1,5 bis 2,0 Prozent unter dem marktüblichen Zinssatz für Hypothekendarlehen.

Zum anderen steht der zu zahlende Darlehenszinssatz auch für die gesamte Laufzeit des Darlehens fest, sodass man sich keine Gedanken über evtl. ansteigende Zinsen machen muss, wie es zum Beispiel beim Hypothekendarlehen der Fall ist, wenn die Festzinsvereinbarung abläuft. Um das Bauspardarlehen bekommen zu können, muss man allerdings bestimmte Bedingungen erfüllen, damit der Bausparvertrag an sich zuteilungsreif wird.

Grundbedingung ist zunächst einmal, dass man das Bauspardarlehen für wohnwirtschaftliche Zwecke nutzt. Man darf sich von dem Darlehen also beispielsweise kein neues Auto kaufen. Ferner muss auf dem Bausparvertrag auch ein bestimmtes Mindestsparguthaben erreicht sein, das je nach Tarif zwischen 40-50 Prozent der Bausparsumme beträgt.

Zudem muss der Bausparer auch eine Mindestspardauer erreicht haben, welche in der Regel zwischen 18-24 Monaten beträgt. Als letzte Voraussetzung muss der Bausparvertrag eine bestimmte Bewertungszahl erreicht haben, die von jeder Bausparkasse selber festgelegt wird. Erst wenn alle Voraussetzungen erfüllt sind, kann man nach Zuteilung das Bauspardarlehen in Anspruch nehmen.

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