Eigenheimzulage

Bei der Eigenheimzulage handelte es sich um eine staatliche Förderung in Form von Zulagen für das private und selbstgenutzte Wohneigentum.

Alleine im Jahr 2004 wurde von Seiten der Bundesregierung ein Betrag von über 11 Milliarden Euro in Form der Eigenheimzulage ausgegeben, was die größte Förderung durch staatliche Subventionen im Bereich des Wohnungsbaus insgesamt darstellte. Die Förderung durch die Eigenheimzulage war an bestimmte Einkommensobergrenzen geknüpft und wurde für einen Zeitraum von maximal acht Jahren gewährt.

Die Eigenheimzulage konnte allerdings nur einmal je Person beantragt werden. Zuletzt galt eine Einkommensobergrenze von 70.000 Euro pro Jahr, Verheirateten stand die doppelte Höhe zur Verfügung und für jedes Kind erhöhte sich diese Obergrenze nochmals um 30.000 Euro.

Ferner gab es bei der Eigenheimzulage auch eine Bemessungsgrundlage, auf die maximal eine Zulage gewährt wurde. Diese lag zuletzt bei 125.000 Euro. Von diesem Betrag wurde die Eigenheimzulage von einem Prozent berechnet, man konnte also maximal 1.250 Euro pro Jahr erhalten und zusätzlich nochmals 800 Euro je Kind.

Zum 1. Januar 2006 wurde die Eigenheimzulage abgeschafft und wird nicht mehr neu gewährt. Anstelle der Eigenheimzulage können Bürger seit dem 01. Januar 2008 jedoch von der staatlich geförderten Wohn Riester Rente profitieren und lukrative staatliche Zulagen bei der Immobilienfinanzierung in Anspruch nehmen.

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