Geschlossene Fonds

Die Finanzkrise hat gezeigt, dass vor allem langfristige Wertpapieranlagen den Anlegern hohe Verluste einbringen konnten. Egal, ob Einzelaktie oder Aktienfonds, vielfach lag der Verlust hier zwischen 20-50%. Vor allem dann, wenn Sie langfristig orientiert waren oder das Geld für Ihre Altersvorsorge gedacht war, ist der Schaden groß.

Vor allem für langfristige Anleger gibt es jedoch Alternativen, die auch in turbulenten Zeiten noch hohe Gewinne erwirtschaften können. Hierbei handelt es sich um so genannte Sachwertfonds, die auch als Beteiligungen oder geschlossene Fonds bezeichnet werden. Wie der Name schon sagt, investieren diese Produkte in Sachwertanlagen, die somit eine hohe Wertstabilität aufweisen. Je nach Anlage kann es sich dabei um Immobilien, Flugzeuge oder Schiffe handeln.

Sie als Anleger sind dabei an der Fondsgesellschaft direkt beteiligt und haben somit Anteil an Gewinn und Verlust. Die Erträge der Sachwertfonds werden bei Immobilienanlagen über die Mieteinnahmen erzielt, bei Flugzeugen oder Schiffen werden Einnahmen über Leasing- oder Charterverträge generiert. Diese Erträge sind zumeist langfristig, denn die Mietverträge weisen nicht selten Laufzeiten von mehr als zehn Jahren aus. Sie sollten beim Abschluss jedoch darauf achten, dass es sich beim Vertragspartner, also beim Mieter, beim Leasing- oder Charternehmer, um bonitätsstarke Unternehmen handelt. So kann das Verlustrisiko, welches im Fall einer Insolvenz besteht, begrenzt werden.

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