Rentenfonds

Unter dem Begriff Rentenfonds werden Investmentfonds zusammengefasst, deren Investition ausschließlich in festverzinsliche Wertpapiere erfolgt. Diese Wertpapiere haben dabei den Vorteil, dass sie einen festen Zins sowie eine feste Laufzeit ausweisen und somit für Anleger nur ein eher geringes Risiko bergen.

Die Rendite von Rentenfonds wird vornehmlich durch die Ausschüttung der Zinsen von im Fonds enthaltenen Wertpapieren erzielt, mitunter werden Zinszahlungen auch über verschiedene Transaktionen am Terminmarkt abgesichert.

Rentenfonds gelten daher als sichere Geldanlage, trotz dessen sind auch hier, wie bei anderen vergleichbaren Investmentfonds, Risiken möglich. So können auch bei festverzinslichen Wertpapieren Kursverluste auftreten, etwa wenn sich das allgemeine Zinsniveau verändert oder aber die Papiere im Fonds negativer bewertet werden. Eine negativere Bewertung ist zum Beispiel dann möglich, wenn ein Unternehmen ausfallgefährdet ist.

Zum Teil werden unter dem Begriff Rentenfonds aber auch Investmentfonds gesehen, die als Altersvorsorge-Sondervermögen bezeichnet werden. Diese wurden Ende der 1990er Jahre aufgelegt, um Anlegern eine Möglichkeit der Kapitalanlage fürs Alter zu geben. Wichtig war in diesem Zusammenhang, dass die Altersvorsorge-Fonds als Mischfonds konzipiert waren.

Die Anteile an Aktien, festverzinslichen Wertpapieren und Immobilien waren dabei vorgeschrieben und durften bestimmte Grenzwerte nicht überschreiten. Da die Fonds, die zum Altersvorsorge-Sondervermögen gehören, staatlich nicht gefördert werden, bieten Ihnen beispielsweise Riester Fondssparpläne bessere Möglichkeiten.

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