Tagesgeld

Tagesgeldkonten bieten Anlegern mehrere Vorteile und sind in den letzten Jahren als Geldanlage sehr beliebt geworden. Ein Tagesgeldkonto vereint dabei eine sichere Geldeinlage mit flexiblen Auszahlungsmöglichkeiten und attraktiven Zinsen, die weit über dem Zinsniveau von Sparbüchern liegen. Im Gegensatz zum Festgeld kann man beim Tagesgeld täglich auf das Geld zugreifen, ohne Kündigungsfristen beachten zu müssen.


Darauf sollten Sie achten

Tagesgeldkonten werden heute beinahe von jeder Bank und Sparkasse angeboten. Bei der Auswahl des für die persönlichen Anforderungen am besten geeigneten Tagesgeldkontos sollten Sie auf mehrere Faktoren achten. Ein wichtiges Entscheidungskriterium bei der Auswahl eines Tagesgeldkontos ist der gebotene Zinssatz. Da Tagesgeldkonten in der Regel zum “Parken” von privatem Vermögen genutzt werden, sollte die Bank bei ihren Zinsen auch eine gewisse Konstanz vorweisen können. Die Angebote können in manchen Fällen auch von besonderen Bedinungen abhängen wie zum Beispiel Neukundenaktionen oder zeitlich begrenzte Angebote. In unserem Tagesgeld-Verglich möchten wir Ihnen einen Überblick über aktuelle Angebote am Markt geben. Bitte beachten Sie, das alle Angaben auf dieser Seite ohne Gewähr sind. Die Zinssätze können sich ändern und von Sonderaktionen abhängen. Die genauen Bedingungen entnehmen Sie bitte den Seiten der Anbieter.

Kaum Nachteile

Tagesgeldkonten bieten Anlegern kaum Nachteile, wenn sie ihr Geld flexibel, sicher und mit einer attraktiven Rendite anlegen wollen. Zu beachhten ist jedoch, dass sich Banken nicht oder nur über einen begrenzten Zeitraum an den angebotenen Zinssatz binden. Schließen Sie ein Tagesgeldkonto zum Beispiel bei einem Zinssatz von 4 Prozent pro Jahr ab, so kann die Bank diesen Zinssatz fleixbel erhöhen oder verringern. Nachteilig Streben sie eine langfristige Geldanlage an, sollten sie jedoch auch andere Geldanlagemöglichkeiten in Betracht ziehen.

Tagesgeld-Zinsen

Die Zinsen für Tagesgeldkonten sind in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen. Lagen Tagesgeldkonten vor einigen Jahren eher bei 3 Prozent Zinsen, bieten Banken und Sparkassen heute teilweise sogar 5 Prozent Zinsen. Einen aktuellen Vergleich aller Anbieter bietet Ihnen unser Tagesgeldvergleich.

Einlagensicherung

Tagesgeldkonten sind in der Regel durch Einlagensicherungsfonds gegen die Insolvenz von Banken abgesichert. Bei der Auswahl eines Tagesgeldkontos sollten sie jedoch darauf achten, durch welchen Einlagensicherungsfonds ihr Geld abgesichert ist. Maßgeblich ist hierbei die Summe, bis zu welcher ihre Geldanlage abgesichert ist. Diese kann je nach Einlagensicherungsfonds schwanken.

Gebühren

Für Tagesgeldkonten fallen in der Regel keine Gebühren an.

Steuerliche Aspekte

Genau wie bei anderen Geldanlagen müssen Zinserträge von Tagesgeldkonten nach deutschem Recht versteuert werden. Die Kapitalertragssteuer liegt aktuell bei 30 Prozent zuzüglich des Solidaritätszuschlags. Jedem deutschen Bürger stehen jedoch steuerliche Freibeträge zur Verfügung.  In Deutschland gelten seit dem 01.01.2007 die folgenden Freibeträge:

  • 801 € (750 Euro Freibetrag plus 51 € Werbungskostenpauschbetrag) für Alleinstehende
  • 1602 € für Verheiratete

Tagesgeld Checkliste

Wenn Sie sich für ein Tagesgeldkonto interessieren und sich im Internet schlau machen möchten welches Tagesgeld am besten zu Ihnen passt, werden Sie schnell feststellen, wie viele verschiedene Angebote es von den unterschiedlichen Banken auf dem Markt gibt. Jedes Tagesgeldkonto hat seine Vor- und Nachteile. Doch welche Punkte sind bei einem Tagesgeld Vergleich wichtig und worauf sollten Sie besonders achten?

  1. Zinssatz
    Wenn Sie einen Tagesgeld Vergleich starten werden Sie wahrscheinlich in erster Linie auf den Zinssatz achten. Beachten Sie jedoch auch unbedingt die weiteren Konditionen der Angebote, denn ein hoher Zinssatz macht noch lange kein optimales Tagesgeldkonto für Sie aus. Zudem sind die Zinssätze für Tagesgelder aufgrund des momentanen Leitzinses zum Teil sehr niedrig. Nehmen Sie daher in Ihren Vergleich der verschiedenen Angebote auch Festgeldkonten mit auf. Unter Umständen legen Sie sich hier für eine bestimmte Laufzeit fest und benötigen einen entsprechenden Mindestbetrag, können aber mit einem höheren Zinssatz rechnen, als es bei den meisten Tagesgeldern der Fall ist.
  2. Zinsauszahlung
    Bei der Zinsauszahlung gibt es verschiedene Möglichkeiten – täglich, monatlich, vierteljährlich oder jährlich. Je häufiger Sie die Zinsen ausbezahlt bekommen, desto besser für Sie, denn in diesem Fall können Sie von einem Zinseszinseffekt profitieren und Ihre Rendite erhöhen. Der Zinseszinseffekt bedeutet also, dass die Zinsen wiederum mit verzinst werden. Achten Sie bei dem Tagesgeld Vergleich darauf, wie häufig Ihnen bei dem jeweiligen Angebot die Zinsen ausbezahlt werden.
  3. Einlagensicherung
    Die Einlagensicherung ist ein wichtiger Punkt, den Sie bei einem Tagesgeld Vergleich auf jeden Fall beachten sollten, denn so wissen Sie, bis zu welcher Höhe Ihre Einlagen bei der entsprechenden Bank in einem Notfall abgesichert sind. Ein wichtiger Punkt vor allem dann, wenn Sie Ihr Geld bei einer Bank im Ausland anlegen. In Deutschland sind Ihre Einlagen gesetzlich über die Entschädigungseinrichtung Deutscher Banken GmbH (EdB) bis zu einer Höhe von 100.000 Euro pro Person pro Kreditinstitut geschützt. Zudem werden 90% aus Wertpapiergeschäften bis zu einer maximalen Höhe von 20.000 Euro abgesichert. Gleichzeitig sind viele Banken freiwillig dem Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes Deutscher Banken e.V. angeschlossen und können Ihren Kunden eine Absicherung über die 100.000 Euro bis zu einer bestimmten Sicherungsgrenze anbieten.
  4. Mindest- oder Maximaleinlage
    Bei einigen Tagesgeld Angeboten wird eine bestimmte Mindesteinlage verlangt, um das Konto überhaupt eröffnen zu können. Eine Chance für die Banken, nur eine bestimmte Zielgruppe als Kunden zu begrüßen, denn bei manchen Tagesgeldangeboten kann die Mindesteinlage zwischen 2500 Euro und 5000 Euro liegen. Dennoch werden Sie in einem Tagesgeld Vergleich sehen, dass es auch Angebote gibt, bei denen Sie gar keine Mindesteinlage benötigen. Neben einer Mindesteinlage fordern manche Banken auch eine Maximaleinlage, bei deren Überschreitung dann ein niedrigerer Zinssatz für die Einlagen angesetzt wird. Bevor Sie sich also für ein Tagesgeld Angebot entscheiden sollten Sie sich genau überlegen, wie viel Sie ansparen möchten. Da es vielen Anlegern bei einem Tagesgeldkonto sicherlich mehr um die tägliche Verfügbarkeit und den „kleinen Notgroschen“ am Rande geht, wären Sie bei höheren Summen eventuell mit einem Festgeldkonto besser aufgestellt, bei dem Sie zwar auf die tägliche Verfügbarkeit verzichten müssten, aber durchaus einen besseren Zinssatz auf ihre Einlagen bekommen könnten.


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