Bonuszertifikat

Bonuszertifikate bzw. Bonuspapiere gehören zu den beliebtesten Zertifikate-Produkten, da Anleger bei Kursanstiegen voll partizipieren und selbst bei Stagnation oder moderaten Kurskorrekturen noch Gewinne erzielen.

Bonuszertifikate kombinieren dabei einen Sicherheitskorridor mit der Partizipation an der Kursentwicklung eines bestimmten Basiswerts. Als Basiswert können sowohl Aktien als auch Indizes dienen.

Bonuszertifikate haben bei der Ausgabe zwei vereinbarte Schwellen, welche Sicherheitsschwelle und Bonusschwelle genannt werden. Bei der Ausgabe der Zertifikate liegt die Sicherheitsschwelle unterhalb des Basiswerts und die Bonusschwelle überhalb des Basiswerts.

Bleibt der Basiswert während der Anlagedauer zwischen diesen beiden Schwellen, so erhält der Anleger bei Ablauf den Kurswert auf Basis der Bonusschwelle ausbezahlt. Liegt der Kurswert über der Bonusschwelle oder unter der Kursschwelle, so partizipiert der Anleger sowohl positiv als auch negativ direkt an der Kursentwicklung.

Wann lohnt sich ein Bonuszertifikat?
Am meisten lohnt sich ein Bonuszertifikat, wenn der Kurs des Basiswertes sich nur leicht in die eine oder andere Richtung entwickelt. So können Anleger bei leichten Steigerungen als auch Kursrückgängen eine interessante Rendite erzielen. Auch im Falle einer deutlichen Kurssteigerung profitiert der Anleger direkt an der Entwicklung wie bei einem Direktkauf des Basiswerts.

Nachteile eines Bonuszertifikats
Das einzige Manko beim Bonuszertifikat ist der Verzicht auf die Dividende. Diese wird vom Emittenten einbehalten, um den Sicherheits- und Bonuskorridor zu finanzieren. Zudem sollten sicherheitsorientierte Anleger bedenken, dass der Sicherheitskorridor nicht jede Kursschwankung absichert. Sinkt der Kurs des Basiswertes unterhalb die Sicherheitsschwelle, so wird der Wertverlust vom Anleger getragen.

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