In unserem Finanz-Lexikon erhalten Sie viele nützliche Tipps und Begriffserklärungen aus dem Themenbereich Finanzen.
Der Sparer-Pauschbetrag wurde im Zuge der Einführung der Abgeltungssteuer am 01. Januar 2009 eingeführt und löst den bis dahin geltenden Sparerfreibetrag als Höchstgrenze für steuerfrei zu vereinnahmende Zinserträge und Dividenden ab. mehr...
Als Reaktion auf die Gründung des Cash Group Verbundes im Jahr 1998, wurde im Juli 2000 auf Initiative der SEB Bank, Citibank und der Sparda-Banken der Cash Pool Verbund gegründet. Der Cash Pool ermöglicht Bankkunden der teilnehmenden Banken, kostenlos bei den angeschlossen Partnerinstituten Bargeld abheben zu können. Eine Kunde der Citibank hat dadurch die Möglichkeit, kostenlos bei deutschlandweit allen Sparda Banken Geld abzuheben. mehr...
Die Cash Group ist eine seit dem Jahr 1998 bestehende Vereinigung mehrerer Banken, um Girokonto-Kunden ein breiteres Netz an kostenlosen Geldautomaten zugänglich zu machen. Die an der Cash Group beteiligten Banken verfügen über ein Netzwerk von ca. 7000 deutschlandweit verteilten Automaten. Kunden der Deutschen Bank können somit auch kostenlos an den Geldautomaten der Commerzbank sowie allen anderen Teilnehmern der Cash Group kostenlos Geld abheben. mehr...
Zinsen und Kapitalerträge, die Anleger für ihre Geldanlagen erhalten, sind in Deutschland steuerpflichtig. Lediglich ein kleiner Betrag von 801 Euro kann dabei über den Sparer-Pauschbetrag freigestellt werden. Dieser Betrag ist für viele Sparer jedoch nicht ausreichend, so dass für darüber hinausgehende Anlagebeträge die Abgeltungssteuer in Höhe von 25% fällig wird.
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Der Begriff Smoothing spielt insbesondere bei der Investition in eine Britische Lebensversicherung eine Rolle. Britische Lebensversicherungen legen einen großen Teil des Kapitals in ertragreichen Aktien oder Fonds an. Um Kursschwankungen auszugleichen, schütten Britische Lebensversicherer bei einer guten Aktienentwicklung nur einen Teil der Rendite direkt an Ihre Kunden aus. Der andere Teil wird als Schwankungsreserve einbehalten [...] mehr...
Die Finanzkrise hat gezeigt, dass vor allem langfristige Wertpapieranlagen den Anlegern hohe Verluste einbringen konnten. Egal, ob Einzelaktie oder Aktienfonds, vielfach lag der Verlust hier zwischen 20-50%. Vor allem dann, wenn Sie langfristig orientiert waren oder das Geld für Ihre Altersvorsorge gedacht war, ist der Schaden groß. mehr...
Unter dem Sammelbegriff Derivate verseht man Verträge, die Anlegern das Recht garantieren, eine bestimmte Ware oder ein Finanzprodukt zu einem fixen Preis zu kaufen oder zu verkaufen. Die Preisbildung basiert auf einer marktabhängigen Bezugsgröße bzw. einem Basiswert. Basiswerte können Wertpapiere wie zum Beispiel Aktien oder Anleihen, marktbezogene Referenzgrößen wie Zinssätze oder Indices oder andere Handelsgegenstände [...] mehr...
Investmentbanken entstanden erstmals in den USA. Im Gegensatz zu den Geschäftsbanken wurden die Investmentbanken seit jeher weniger stark durch den Staat reguliert. Durften jedoch im Zuge dessen keine Einzahlungen von amerikanischen Bürgern oder Unternehmen auf Girokonten entgegennehmen. Das Kerngeschäft von Investmentbanken liegt im Bereich der Vermögensverwaltung, Beratung bei Unternehmenstransaktionen, beim Handel von Wertpapieren wie Aktien und Fonds, dem Management von Börsengängen sowie der Emission von Anleihen. mehr...
Der Begriff der Zuteilungsreife wird in Zusammenhang mit dem Bausparen verwendet. Ein Bausparvertrag besteht zum einen aus dem Sparanteil und zum anderen aus einem Bauspardarlehen, welches der Bausparer möglicherweise in Anspruch nehmen möchte. Damit dieses erfolgen kann, muss der Bausparvertrag bestimmte Voraussetzungen erfüllt haben, was man auch als Zuteilungsreife bezeichnet. Zuteilungsreif bedeutet also in diesem Zusammenhang, dass der Bausparer das zinsgünstige Bauspardarlehen erhalten kann und natürlich dann auch über das Bausparguthaben verfügen kann, was ohnehin jederzeit möglich ist. mehr...
Oftmals wird im Rahmen eines Immobilienkredites eine Zinsbindung für einen bestimmten Zeitraum vereinbart. Diese Festzinsvereinbarung enthält dann neben dem Zinssatz auch eine so genannte Zinsbindungsfrist. Innerhalb dieser Frist ist es zunächst einmal nicht möglich, den Zinssatz zu ändern, da sich sowohl der Kreditnehmer als vor allem auch der Kreditgeber während der Zinsbindungsfrist an den zugesagten Kreditzins halten müssen und diesen nicht ohne Zustimmung der anderen Partei ändern dürfen. In der Praxis sieht es dann allerdings nicht selten so aus, dass die Kreditnehmer bestehende Vereinbarungen auch vorzeitig innerhalb der Zinsbindungsfrist kündigen. mehr...
24.09.2009
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