In unserem Finanz-Lexikon erhalten Sie viele nützliche Tipps und Begriffserklärungen aus dem Themenbereich Finanzen.
Oftmals wird im Rahmen eines Immobilienkredites eine Zinsbindung für einen bestimmten Zeitraum vereinbart. Diese Festzinsvereinbarung enthält dann neben dem Zinssatz auch eine so genannte Zinsbindungsfrist. Innerhalb dieser Frist ist es zunächst einmal nicht möglich, den Zinssatz zu ändern, da sich sowohl der Kreditnehmer als vor allem auch der Kreditgeber während der Zinsbindungsfrist an den zugesagten Kreditzins halten müssen und diesen nicht ohne Zustimmung der anderen Partei ändern dürfen. In der Praxis sieht es dann allerdings nicht selten so aus, dass die Kreditnehmer bestehende Vereinbarungen auch vorzeitig innerhalb der Zinsbindungsfrist kündigen. mehr...
Im Rahmen eines Immobilienkredites kann sich der Kreditnehmer entscheiden, ob er sich für eine bestimmte Zeit an den aktuell angebotenen Darlehenszinssatz binden möchte, oder lieber einen variablen Zinssatz in Anspruch nehmen möchte. Falls sich der Kreditnehmer für eine Festschreibung der Kreditzinsen für einen bestimten Zeitraum entscheidet, gilt diese Zinsbindung sowohl für ihn, als natürlich auch für den Kreditgeber. mehr...
Bei der Wohnungsbauprämie handelt es sich um eine staatliche Förderung, die den privaten Wohnungsbau fördern soll. Einen Anspruch auf den Erhalt der Wohnungsbauprämie hat jeder deutsche Staatsbürger ab Vollendung des 16. Lebensjahres, wenn er bestimmte Aufwendungen hat, die durch die Prämie begünstigt werden können. Zudem dürfen auch bestimmte Einkommensgrenzen nicht überschritten werden. mehr...
Der Staat bietet mit der Eigenheimrente, die umgangssprachlich auch unter dem Begriff "Wohn-Riester" bekannt ist, eine lukrative Förderung zum Erwerb von Wohneigentum. Wer mit einem Riester-Vertrag privat für das Alter vorsorgt, kann das gesparte Kapital nun komplett entnehmen und es in den Bau oder Kauf einer eigenen Immobilie stecken. Gleichzeitig helfen die Riester-Zulagen, einen laufenden Immobilienkredit zu tilgen. mehr...
Grundsätzlich sind weder der Kreditnehmer noch der Kreditgeber berechtigt, Immobiliendarlehen mit einer Zinsfestschreibung vor dem Ablauf der Zinsfestschreibungsfrist zu kündigen. Dennoch kann es vorkommen, das Kreditnehmer aus bestimmten Gründen (Umschuldung, Neuordnung der Baufinanzierung, gesunkene Marktzinsen) die bestehende Festzinsvereinbarung vorzeitig beenden möchten und diese kündigen. Die Bank als Kreditgeber ist zwar rechtlich nicht verpflichtet, diese Kündigung zu akzeptieren, tut dieses in der Regel allerdings aus Kulanz dennoch. Allerdings wird in solch einem Fall fast immer eine so genannte Vorfälligkeitsentschädigung berechnet. mehr...
Das Vorausdarlehen ist sicherlich vielen Personen auch besser unter dem Begriff Forwarddarlehen bekannt. Es handelt sich hierbei um eine spezielle Vereinbarung im Rahmen einer zu tätigenden Baufinanzierung, die es dem Kreditnehmer ermöglicht, sich derzeit günstige Darlehenszinsen durch Abschluss dieser Vereinbarung zu sichern, auch wenn die eigentliche Auszahlung bzw. Laufzeit des Darlehens erst später erfolgt und beginnen soll. Üblicherweise muss der Kreditnehmer für diese Zinssicherheit, die er im Rahmen des Vorausdarlehens erwirbt, einen „Aufpreis“ in Form eines Zinsaufschlages zahlen. Dieser beträgt in der Regel zwischen 0,3 und 0,5 Prozent, allerdings gewähren einige Banken auch im Rahmen von Sonderkonditionen immer mal wieder Vorausdarlehen ohne diesen Zinsaufschlag. mehr...
Von einer Umschuldung spricht man im Finanzbereich immer dann, wenn man bestehende Darlehen auf verschiedene Art und Weise verändert. Zudem werden im Rahmen einer Umschuldung auch oftmals neue Darlehen eröffnet und alte Darlehen beendet. Grundsätzlich gibt es im Kreditbereich in der Praxis zwei Bereiche, in denen man eine Umschuldung vornimmt. Zum einen schulden viele Kreditnehmer ihren bestehenden Dispositionskredit in einen Ratenkredit zur besseren Rückführung um, zum anderen schulden auch viele Personen ihren bestehenden Hypothekenkredit im Rahmen einer Baufinanzierung um. Grundsätzlich kann die Umschuldung hier bei Fälligkeit des bestehenden Darlehens bzw. der Zinsfestschreibung erfolgen, aber auch schon während der Laufzeit und vor dem eigentlichen Fälligkeitstermin. mehr...
Die Rückzahlungsrate eines Annuitätendarlehens, welches sehr häufig im Rahmen einer Baufinanzierung genutzt wird, setzt sich aus dem Zins- und dem Tilgungsanteil zusammen. Während der Zinssatz für den Kredit feststeht, da dieser vom Kreditgeber vorgegeben wird, handelt es sich beim Tilgungssatz um eine variable Größe in einem bestimmten Rahmen. Dieser Rahmen liegt in der Regel zwischen 1-5 Prozent Tilgungssatz pro Jahr und der Kreditnehmer kann innerhalb dieses Bereiches auswählen, wie hoch der Tilgungssatz sein soll. Wenn man sich Gedanken darüber macht, welchen Tilgungssatz man wählen soll, sollte man zwei Aspekte betrachten und bei der Überlegung berücksichtigen. mehr...
Im Rahmen eines Hypothekendarlehens spielt für viele Kreditnehmer natürlich eine große Rolle, wie hoch die monatlich zu zahlende Kreditrate ist. Innerhalb des Annuitätendarlehens besteht diese aus dem Zins- und dem Tilgungsanteil. Da man vor dem endgültigen Abschluss des Darlehensvertrages nicht immer genau wissen kann, für welche Darlehenssumme welche monatliche Belastung anfallen wird und man somit nicht direkt einen Überblick hat, ob man sich den gewünschten Kreditbetrag in der Form überhaupt „leisten“ kann, gibt es den so genannten Tilgungsrechner. mehr...
Das Tilgungsdarlehen ist auch unter dem Namen Abzahlungsdarlehen bekannt und ist bis auf einen bestehenden Unterschied identisch mit dem bekannten Annuitätendarlehen. Auch beim Tilgungsdarlehen ist es so, dass die vom Kreditnehmer monatlich zu zahlenden Kreditrate aus zwei Teilen besteht, nämlich zum einen aus dem Zinsanteil und zum anderen aus dem Tilgungsanteil. Allerdings gibt es beim Tilgungsdarlehen eine Modifikation bezüglich der Höhe der Tilgungsraten. mehr...
26.04.2009
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