Tilgungsrechner
Im Rahmen eines Hypothekendarlehens spielt für viele Kreditnehmer natürlich eine große Rolle, wie hoch die monatlich zu zahlende Kreditrate ist. Innerhalb des Annuitätendarlehens besteht diese aus dem Zins- und dem Tilgungsanteil.
Da man vor dem endgültigen Abschluss des Darlehensvertrages nicht immer genau wissen kann, für welche Darlehenssumme welche monatliche Belastung anfallen wird und man somit nicht direkt einen Überblick hat, ob man sich den gewünschten Kreditbetrag in der Form überhaupt „leisten“ kann, gibt es den so genannten Tilgungsrechner.
Mit Hilfe des Tilgungsrechners kann man anhand verschiedener Vorgaben wie der gewünschten Darlehenssumme und dem Kreditzinssatz ausrechnen (lassen), wie hoch die monatliche Belastung in Form der Darlehensrate sein wird und zudem auch, wie hoch der Zinsanteil und der Anteil der Tilgung an der Gesamtrate sein wird.
Man kann im Tilgungsrechner neben der Darlehenssumme und dem Zinssatz entweder die Anfangstilgung in Prozent angeben und als Ergebnis erhält man dann die Gesamtrate, oder man gibt die Gesamtrate an, die man zahlen möchte, und erhält dann als Ergebnis angezeigt, wie hoch in diesem Fall dann die Anfangstilgung wäre.
Die Laufzeit des Darlehens bzw. die Dauer der Zinsfestschreibung bei einer Festzinsvereinbarung sollte man als Größe natürlich ebenfalls erfassen. Bei einem heutigen Baugeld-Zinssatz von rund vier Prozent kann man zu Beispiel ein Hypothekendarlehen über eine Summe von 100.000 Euro mit einer anfänglichen Tilgung von zwei Prozent mit einer Gesamtkreditrate von nur 500 Euro monatlich erhalten, wobei die Laufzeit hier 27,5 Jahre betragen würde.
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