Altersrückstellungen

Die Bevölkerung in Deutschland wird immer älter. Dies spiegelt sich nicht nur über die Rentenzahlungen wider, sondern zeigt sich auch im Gesundheitswesen. Durch die Versorgung der älteren Bevölkerung steigen die Kosten in den letzten Jahren immens, auch bedingt durch den medizinischen Fortschritt. Dies führt dazu, dass die Beiträge in der PKV im Laufe der Zeit teurer werden.

Diese Preissteigerungen können über die Altersrückstellungen PKV aufgefangen werden. Hierzu werden von Ihren Beiträgen im ersten Drittel der Laufzeit Teile entnommen und verzinslich angelegt. Diese Altersrückstellungen werden jedoch nicht bei Studententarifen, bei Beamtenanwärtern und Auslandsreisen berechnet. Diese hierdurch angesparten Beträge werden dann ab dem 65. Lebensjahr genutzt, um die Differenz des eigentlich zu zahlenden Beitrags zum aktuellen Beitrag auszugleichen. Natürlich ist es auch durch Altersrückstellungen PKV nie möglich, Preissteigerungen vollständig auszugleichen, sie können aber abgefedert werden.

Auf Wunsch ist es möglich, freiwillige Beiträge an die Versicherung zu bezahlen, die später ebenfalls für eine Stabilisierung der Beiträge sorgen sollen. Hier besteht jedoch das Problem, dass die freiwilligen Altersrückstellungen bei einem Wechsel der PKV nicht mitgenommen werden können, auch ist die Verzinsung der Beträge nicht unbedingt lukrativ, so dass ein privater Sparvertrag sinnvoller sein kann. Nach einer Faustregel sollte so viel Kapital gebildet werden, um mindestens zwei Drittel der Beiträge zur PKV über einen Zeitraum von 25 Jahren finanzieren zu können.

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