Darlehensvertrag

Die Grundlage eines Kredites, den man bei der Bank oder auch bei der Bausparkasse erhalten kann, ist stets ein Darlehensvertrag. Dieser beinhaltet alle wichtigen Fakten und Daten rund um die Kreditvergabe und bildet die rechtliche Grundlage für den Kredit.

Vom Gesetz her ist ein Darlehensvertrag übrigens in schriftlicher Form nicht vorgeschrieben, man kann sein Geld also auch „per Handschlag“ verleihen, was aber aus Beweisgründen auf keinen Fall zu empfehlen ist.

Zudem können bei mündlichen Vereinbarungen stets Missverständnisse entstehen, sodass man mit einer schriftlichen Vereinbarung in Form eines Darlehensvertrages immer auf der sicheren Seite ist. Wenn man bei der Bank einen Kredit in Anspruch nehmen möchte, gibt es stets bestimmte Daten und Fakten, die in jedem Darlehensvertrag festgehalten werden müssen. Zum einen sind das natürlich die persönlichen Daten des Kreditnehmers wie zum Beispiel Name, Anschrift, Beruf und Geburtsdatum.

Zum anderen gehören auch die Einzelheiten zum Kredit in den Darlehensvertrag hinein, wie zum Beispiel Darlehenssumme, Zinssatz, Laufzeit, Höhe der Darlehensrate. Ferner erkennt der Kunde mit der Unterschrift des Darlehensvertrages auch die Bedingungen des Kreditgebers an, wie zum Beispiel Recht von Vollstreckungen, falls der Kreditnehmer die Raten nicht ordnungsgemäß zahlen kann etc. Grundsätzlich bietet ein Darlehensvertrag also vor allem auch für beide Vertragspartner Rechtssicherheit.

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