Familienversicherung

Bei der Entscheidung für eine Krankenversicherung spielt oft nicht nur der eigene Versicherungsschutz, sondern auch der Versicherungsschutz der Familienangehörigen eine wichtige Rolle. Bei der Frage der Familienversicherung unterscheiden sich private und gesetzliche Krankenkasse ganz erheblich.

Sind Sie in der gesetzlichen Krankenkasse versichert, ist darin eine kostenfreie Familienversicherung integriert. Ihre Kinder sowie Ihr Ehepartner, der aktuell nicht beschäftigt ist, kann so kostenlos mitversichert sein. Sie müssen also keine zusätzlichen Beiträge bezahlen.

Im Rahmen der Familienversicherung der gesetzlichen Krankenkasse sind die Kinder so lange kostenfrei versichert, bis sie auf eigenen Beinen stehen und selbst Einkünfte erzielen. Die maximale Versicherungsfreiheit ist jedoch mit 28 Jahren beendet. Gerade Studenten, die ihr Studium dann noch nicht beendet haben, müssen sich freiwillig gesetzlich oder aber privat selbst versichern.

Anders ist dies bei der privaten Krankenversicherung. Hier gibt es keine kostenlose Familienversicherung. Jedes Familienmitglied muss hier einen separaten Vertrag abschließen und natürlich auch eigene Beiträge entrichten. Auch ein Säugling, der über die private Krankenversicherung abgesichert werden soll, muss Beiträge leisten. Wie hoch die Beiträge für Kinder oder Familienangehörige sind, können Sie über einen Versicherungsvergleich berechnen.

Welche Versicherung für die Familienangehörigen genutzt werden kann, ist vorrangig davon abhängig, welcher Ehegatte das höhere Einkommen erzielt. Ist es der Partner in der gesetzlichen Versicherung, sind die Kinder kostenfrei über die Familienversicherung versichert. Verdient jedoch der Partner in der privaten Versicherung mehr, müssen auch die Kinder privat versichert werden.

Anzeige