Hypothekenbank

Wenn man eine Immobilienfinanzierung in Anspruch nehmen möchte, so werden von nahezu allen Banken Hypothekendarlehen angeboten, die man zu diesem Zwecke nutzen kann. Neben den Universalbanken wie den Großbanken, den Sparkassen und Volksbanken, gibt es aber auch noch spezielle Banken, die sich ausschließlich mit der Ausgabe von Hypothekendarlehen beschäftigen, die so genannten Hypothekenbanken.

Die Hypothekenbank wird auch als Spezialkreditinstitut bezeichnet und hat ein relativ einfaches Geschäftsmodell. Zunächst einmal emittiert die Hypothekenbank Anleihen, zumeist Pfandbriefe, und erhält dadurch von den Anlegern Kapital. Dieses Kapital verleiht die Bank dann in Form von Hypothekendarlehen an Kreditnehmer, die eine Immobilienfinanzierung benötigen. Als Sicherheit wird auch hier eine Grundschuld eingetragen, sodass also indirekt auch die emittierten Pfandbriefe abgesichert sind, wodurch es sich um eine relativ sichere Form der Geldanlage handelt.

Den Gewinn erzielt die Hypothekenbank nun dadurch, dass die für den Hypothekenkredit vereinnahmten Kreditzinsen höher sind als die Zinsen, die man dem Anleger im Rahmen des Pfandbriefes zahlt. Die Zinsmargen betragen hier durchschnittlich 1,5 bis 2 Prozent. Vom Ablauf her ist die Beantragung eines Hypothekenkredites für den Kreditnehmer allerdings bei Hypothekenbank und Universalbank nahezu identisch. Der Vorteil der Hypothekenbanken liegt im Grunde oftmals darin, dass diese etwas attraktivere Zinsen für den Kreditnehmer anbieten können.

Anzeige