Investmentbank

Investmentbanken entstanden erstmals in den USA. Im Gegensatz zu den Geschäftsbanken wurden die Investmentbanken seit jeher weniger stark durch den Staat reguliert. Durften jedoch im Zuge dessen keine Einzahlungen von amerikanischen Bürgern oder Unternehmen auf Girokonten entgegennehmen. Das Kerngeschäft von Investmentbanken liegt im Bereich der Vermögensverwaltung, Beratung bei Unternehmenstransaktionen, beim Handel von Wertpapieren wie Aktien und Fonds, dem Management von Börsengängen sowie der Emission von Anleihen.

Im Zuge der Finanzkrise, während der zahlreiche Investmentbanken in finanzielle Bedrängnis gerieten oder sogar Insolvenz anmelden mussten, firmierten die verbliebenen zwei größten amerikanischen Investmentbanken Goldman Sachs sowie Morgan Stanley um und legten den Sonderstatus als Investmentbank ab. Durch diese Maßnahme wird die Regulierung der beiden Unternehmen verstärkt.