Private PKV
Die Private PKV übernimmt für Ihre Versicherten die Kosten, die in Folge einer Krankenbehandlung oder eines Unfalls entstehen. Daneben werden auch vorbeugende Gesundheitsmaßnahmen finanziert, um die allgemeine Gesundheit der Versicherten zu erhöhen. Der Begriff der Privaten Krankenversicherung wird dabei für alle Versicherungsunternehmen angewandt, die diese Versicherungen anbieten.
Die Private PKV erhebt Ihre Beiträge grundsätzlich unabhängig von Ihrem Einkommen. Lediglich Ihr Alter sowie Ihr Geschlecht sind für die Beitragsermittlung ausschlaggebend. In Ihrem Versicherungsantrag sind des Weiteren Gesundheitsfragen enthalten, anhand derer die Versicherung Ihren derzeitigen Gesundheitszustand und somit natürlich Ihr Risiko für Leistungen einschätzen will.
Diese Gesundheitsfragen, die sich auf die Einnahme von Medikamenten, die Behandlung bei Ärzten oder aber stationäre Krankenhausaufenthalte beziehen, sollten Sie dabei wahrheitsgemäß angeben. Stellt sich nämlich später heraus, dass Sie falsche oder unvollständige Angaben getätigt haben, riskieren Sie Ihren Versicherungsschutz.
Die im Versicherungsantrag vereinbarten Beiträge für die Private PKV sind trotz dessen nicht für die weitere Vertragslaufzeit bindend. Vielmehr hat die Versicherung das Recht, die Beiträge den allgemeinen Kostensteigerungen bzw. den erhöhten Ausgaben in Folge des medizinischen Fortschritts anzupassen. Vor allem ältere Versicherte müssen daher oft höher Beiträge leisten, denn ihr Risiko ist deutlich höher. Altersrückstellungen sollen dabei verhindern, dass die Beiträge für Sie als ältere Versicherte extrem steigen und die Finanzierung im Alter nicht mehr möglich ist.
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