Privatkrankenversicherung

Die Privatkrankenversicherung ist ein Vertrag, der Sie als Versicherte vor den finanziellen Folgen einer Erkrankung schützt. Die Versicherung übernimmt im Krankheitsfall Ihre Arzt- und Behandlungskosten, sofern die Aufnahme in einem Krankenhaus notwendig wird, werden auch diese Kosten übernommen.

Die Privatkrankenversicherung kann nicht von jedem Bürger in Deutschland abgeschlossen werden. Die meisten Menschen, die als Arbeitnehmer beschäftigt sind, sind pflichtversichert und müssen daher die gesetzliche Krankenkasse nutzen. Selbstständige und Freiberufler hingegen haben das Recht, die Privatkrankenversicherung abzuschließen.

Der große Unterschied zwischen der gesetzlichen und der privaten Krankenversicherung ist die Höhe der Erstattung von Arzthonoraren. Können Ärzte bei gesetzlich Versicherten nur eine bestimmte Leistung abrechnen und sind zudem an Budgets gebunden, erstattet die Privatkrankenversicherung deutlich höhere Honorare. Dies führt natürlich dazu, dass Privatversicherte bevorzugt werden, gerade Fachärzte vergeben Termine deutlich schneller. Zudem müssen Sie als Versicherte der Privatkrankenversicherung keinerlei Zuzahlungen leisten, weder Praxisgebühren noch Rezeptgebühren sind fällig.

Neben all diesen Vorteilen im Bezug auf die Leistungen der Privatkrankenversicherung sind die Beiträge hierzu gerade für jüngere Menschen deutlich günstiger. Wenn Sie beispielsweise erst 30 Jahre alt sind, liegt der Beitrag in der Privatkrankenversicherung um bis zu 50% niedriger. Allerdings müssen Sie im Alter dann höhere Beiträge einrechnen.

Damit Sie auch als gesetzlich Versicherte von den Leistungen der Privatkrankenversicherung profitieren können, bieten die Unternehmen private Zusatzversicherungen an. Diese Zusatzversicherungen decken verschiedene Krankheitsbereiche ab und sorgen dafür, dass auch Sie die Vorteile von Privatpatienten nutzen können.

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