Private Krankenversicherung: Referendare
Beamte können grundsätzlich frei entscheiden, ob sie sich gesetzlich oder privat krankenversichern möchten. Aufgrund der Beihilfe ist die private Krankenversicherung fast ausnahmslos die preisgünstigere Variante, zudem sind natürlich auch die Leistungen zum Teil deutlich höher, als es im Bereich der gesetzlichen Krankenversicherung der Fall ist.
Falls man noch kein Beamter auf Lebenszeit ist, sondern sich noch in der Ausbildung befindet oder als Referendar tätig ist, kann man dennoch schon jetzt ebenfalls die private Krankenversicherung in Anspruch nehmen. Der Vorteil liegt auch für Referendare in der Tatsache, dass die angebotenen Tarife bis zum Erreichen des 34. Lebensjahres des Referendars noch günstiger sind, als der „Normaltarif“ für Beamte.
Referendare gibt es übrigens nicht nur im Bereich der Lehrer, sondern auch Anwärter auf den Beamtenstatus als Finanzbeamter oder für Ministerien werden als Referendare bezeichnet. Der zu zahlende Versicherungsbeitrag bewegt sich monatlich auf einem relativ niedrigen Niveau, sodass männliche Referendare sich bereits je nach gewählter Leistung (Tarif) ab 40 Euro im Monat schon privat krankenversichern können. Da die Beihilfe für Ehepartner sogar 70 Prozent betragen kann, kann die Versicherung sogar für eine komplette Familie deutlich preisgünstiger sein als es im Rahmen der gesetzlichen Krankenversicherung der Fall wäre.
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